Mottoparty-Guide

Kindergeburtstag Lamaparty: Partyplan mit Lamaranch, Flauschwerkstatt und Lastenparcours

Die Lamaparty macht das Wohnzimmer zur gemütlichsten Ranch der Anden: Mit eigenem Ranchpass eröffnen die Kinder die Lamaranch, wickeln in der Flauschwerkstatt kleine Wollamas und tragen im Lastenparcours Säckchen über die Bergstrecke.

Der Plan verteilt den Nachmittag in Ranchaufträge: Erst Ranchpass und Ranchregeln, dann Flauschwerkstatt, Lastenparcours und Wollspinnerei, dazwischen die entspannte Lamaschule mit Spucktraining. Zum Abschluss wartet das Andenfest mit Flauschdiplom und gemeinsamem LamaGang.

Am Ende bekommt jedes Kind sein eigenes WollLama, das Flauschdiplom und ein Miniwollknäuel mit nach Hause - ganz ohne echte Tiere, mit viel Wolle und der ruhigsten Partyestimmung, die ein Kindergeburtstag haben kann.

Lamaparty: Plüschiges WollLama aus beige-weißer Wolle mit selbst geknüpften Pomponohrquasten auf Holztisch, daneben bunte Wolllknäuel, Papprahmen mit Wollbild und Girlande aus Wimpeln in warmen Erdtönen, ohne Personen

Die Party auf einen Blick

Alter5-10 Jahre
Gruppe6-10 Kinder in zwei Wechselgruppen
Dauer180 Minuten
OrtWohnzimmer, Gartenvariante möglich
KontextGanzjährig, auch als Flauschnachmittag
Kostenca. 1,50-3 € pro Kind

Warum das Motto funktioniert

Kinder mögen Lamas, weil sie das entspannteste Tier der Kindergeschichten sind: flauschig, gemütlich und mit einem berühmten Blick, der alles mit Gelassenheit nimmt. Die Lamaparty übersetzt genau diese Stimmung in einen echten Nachmittag mit sichtbarem Ergebnis: Jedes Kind wickelt sein eigenes WollLama, wandert als Lastentier über die Andenstrecke und besteht am Ende die Lamaschule - nicht als Zuschauer, sondern als Ranchbesucher mit eigenem Pass.

Das Motto verbindet Basteln mit Bewegung: Die Flauschwerkstatt verlangt Geduld und Feinmotorik, der Lastenparcours Geschick und Balance, die Wollspinnerei Ausdauer, und die Lamaschule belohnt Entspannung statt Hetze. Für 5- bis 10-Jährige ist die Mischung genau richtig - jung genug für Flausch, alt genug für eigene Werkstücke. Der Trend rund um das entspannteste Tier der Welt bringt das Thema mit, und die Party lebt von dieser ruhigen Energie statt von Hetze.

Die Lamaparty funktioniert auch mit kleinem Budget, weil Wolle, Kartonrollen und Watte das Fundament tragen: Gekauft werden vor allem Wolle und Kuchenzutaten. Der größte Ranchzauber ist das eigene Lama, und das kostet nur Geduld und Garn.

So bereitest du die Lamaparty vor

Die Vorbereitung verteilt sich auf Werkstatt und Ranch: zwei Stunden vorher für Material, 30 Minuten am Tag selbst.

  1. Wickelkerne schneiden: Kartonrollen auf Länge bringen, Wattebällchen portionieren, Wollreste in Körbchen sortieren, Namensschilder vorbereiten.
  2. Parcours materialieren: Säckchen mit Reis oder Linsen füllen und vernähen, Kissenberge stapeln, Wollbänder für den Korridor zuschneiden.
  3. Ranchpässe drucken: Pässe mit Namensfeld und Stempelfläche ausschneiden, Loskärtchen für die drei Ranchrollen falten.
  4. Wollspinnerei aufbauen: Pomponringe vorbereiten, Pappschläuche mit Lamaumriss bedrucken, Wollstempel oder Sticker bereitstellen.
  5. Festtisch planen: Lamaohrencupcakes backen oder einkaufen, Andenlimonade kühlen, Flauschdiplome mit Namen vorlegen, Allergieliste prüfen.

Einladung zur Lamaranch

Die Einladung ist ein Ranchschreiben: Ein Kartonkärtchen mit einem LamaKopf aus Wollresten wird gebastelt, außen steht "Ranchbesuch bei ...", innen stehen Datum, Uhrzeit und eine Zeile zum Ranchpass: Wer kommt, wird eingeschrieben und erhält eine Ranchrolle, feste Schuhe für den Lastenparcours sind praktisch, mehr nicht.

Im Inneren steht eine Zeile für die Eltern: Es werden keine echten Tiere eingebunden, gebastelt wird mit Wolle und Watte, und Allergien werden auf dem Antwortblatt notiert. Wer Wolle auf der Haut nicht mag, bekommt Einweghandschuhe.

Wer zusagt, bekommt die Antwort als Ranchpost: Ein kleines Kärtchen mit dem Hinweis, dass der Ranchpass reserviert ist. Am Partytag wartet an der Ranchoffnung der Stempel - der erste Eindruck der Ranch ist ein Lamablick.

Deko für die Lamaranch

Die Deko kommt aus den Anden: Wimpelgirlanden in Erdtönen spannen sich über den Ranchoffnungstisch, Lamasilhouetten aus Pappe lehnen an der Wand, und ein Wollwindspiel hängt als Girlande über der Werkstatt. Jede Station trägt ein Ranchschild aus Karton.

Der Festtisch wartet mit Flauschdiplomen, Lamaohrencupcakes und der Andenlimonade, die Leuchtkette mit batteriebetriebenen Lichtern macht die Werkstatt zur gemütlichen Ranchstube, und der Lastenparcours bleibt sichtbar als Vorschau auf die Andenstrecke.

Für den Abschied stehen die Ranchtüten bereit: Eine Papiertüte mit Lamaaufkleber, gefüllt mit Lama, Diplom, Knäuel und Pass. Nach der Party wandert die Tüte als Randerinnerung nach Hause, die Girlande bleibt für die nächste Ranch.

Spiele und Aktivitäten

Sechs Ranchaufträge tragen den Nachmittag: Ranchoffnung, Flauschwerkstatt, Lastenparcours, Wollspinnerei, Lamaschule und Andenfest - jede Station fügt der Ranch etwas hinzu.

Start1

Ranch eröffnet und Ranchpass

Die Ranch öffnet mit dem Ranchpass: Jedes Kind füllt seinen Pass mit Namen aus, klebt das Lamastempelbild ab und zieht per Los eine Ranchrolle für den Tag (Ranchbesucher, Ranchhelfer oder Parcoursleiter). Die Ranchleiterin oder der Ranchleiter verliest die Ranchregeln: Wolle bleibt am Lama, Scheren haben eine Erwachsenenzone, und jeder Lamablick bleibt entspannt - Kapiberas und Lamas hetzen nicht.

Zeit: ca. 25 Min.
Material: Ranchpässe zum Ausfüllen, Lamastempel oder Aufkleber, Loskärtchen, Ranchregelnkarte, Stifte
Kern2

Flauschwerkstatt mit Wollamas

Die Flauschwerkstatt wickelt das Haustier der Party: Aus einem Kartonrollenkern, Wollresten und Watte baut jedes Kind sein eigenes WollLama, wickelt den Hals dicht, klebt Watteohren an und knotet Ohrquasten aus Garn. Wer will, gibt dem Lama einen Namen auf einem Namensschild, und auf dem Lamasteckbrief stehen Farbe, Lieblingssnack und Flauschfaktor.

Zeit: ca. 35 Min.
Material: Kartonrollen, Watte, Wollreste in Beige und Bunttönen, Garn für Quasten, Kleber, Namensschilder, Lamasteckbriefkarten
Kern3

Lastenparcours über die Andenstrecke

Der Lastenparcours macht die Kinder zu Lastentieren: Mit einem Säckchen auf dem Rücken (Kissen mit Gurtband oder Rucksack) laufen die Kinder die Andenstrecke über Kissenberge, durch einen Wollfadenkorridor mit locker gespannten Bändern in Knieweite und über eine Balkerlbrücke bis zum Lagerplatz. In Zweiergruppen läuft die Strecke, wer das Säckchen verliert, startet am letzten Berg neu.

Zeit: ca. 35 Min.
Material: Säckchen mit Reis- oder Linsenfüllung, Kissen, Balkerl oder umgedrehte Teppichrücken, Wollbänder, Bodenmarkierer, Lagerplatzkorb
Kern4

Wollspinnerei und LamaBild

Die Wollspinnerei verarbeitet die Ernte: An offenen Plätzen drehen die Kinder Pompons mit den Pomponringen, weben ein Armband aus drei Wollsträngen oder stecken ein LamaBild aus Wollestreifen auf die vorbereitete Pappschaukel. Jedes fertige Stück bekommt einen Wollstempel auf den Ranchpass, und die Pompons wandern als Ohrquastenreserve direkt in die Werkstatt.

Zeit: ca. 30 Min.
Material: Pomponringe, Wollreste, Klebestreifen, Pappunterlagen mit Lamaumriss, Kleber, Wollstempel oder Sticker
Kern5

Lamaschule mit Spucktraining

Die Lamaschule trainiert die berühmtesten Lamakünste: Beim Spucktraining werfen die Kinder Wattebällchen in einen Eimer auf drei Metern, beim LamaGang laufen alle im gemächlichen Spreizschritt durch den Flur, und beim Flauschkreis gibt jedes Kind seinem Nachbarn eine Wollbällchenmassage auf die Handfläche. Alles entspannt, alles mit Lachen, nichts mit Zeitdruck.

Zeit: ca. 25 Min.
Material: Wattebällchen, Eimer, Bodenmarkierer für die Distanz, Wollbällchen oder Weichebälle, Musikkofferradio
Final6

Andenfest und Flauschdiplom

Das Finale ist das Andenfest: Am Festtisch mit Girlande warten Lamaohrencupcakes, Andenlimonade und der Wollkuchen, jedes Kind erhält sein Flauschdiplom mit dem Ranchnamen, und die Ranchgemeinschaft führt gemeinsam einen letzten LamaGang durch den Raum. Zum Abschied packt jedes Kind sein Lama, das Armband und das Diplom in die Ranchtüte.

Zeit: ca. 30 Min.
Material: Flauschdiplome mit Ranchnamen, Lamaohrencupcakes, Andenlimonade, Festtischdeko, Ranchtüten

Essen und Getränke

Der Andenfesttisch ist das Essreich der Ranch: Lamaohrencupcakes und Andensandwiches laufen zwischen den Stationen, die Andenlimonade wird klar als Getränk gekennzeichnet, und der Wollkuchen wartet auf das Fest.

Schnell vorbereitet

Was kommt auf den Andenfesttisch?

  • Lamaohrencupcakes: Muffins mit zwei aufgesteckten Waffelohren und Zuckeraugen
  • Andensandwiches: Brote dreieckig mit Frischkäse und Gurkenohren, für die Bergluft gestapelt
  • Wollspaghettinester: Kleine Spaghettinester mit Tomatensoße, als geflochtene Wolle serviert
  • Andenlimonade: Apfelschorle mit Maracujasirup und Orangenscheiben im Glaskrug
  • Wollkuchen: Sandkuchen mit Wollguss aus Zuckerguss und Kokosflocken, gestreift gefärbt

Die Regel lautet: Am Festtisch gibt es nur Essbares - Wolle, Watte und Pappteile bleiben an ihren Stationen, und die Andenlimonade ist das einzige Getränk, das mit LamaDeko garniert ist. Getränke stehen den ganzen Nachmittag bereit.

Der Ablauf in 180 Minuten

Gesamtdauer 180 Minuten
Die Lamaparty führt von der Ranchoffnung über die Flauschwerkstatt, den Lastenparcours und die Wollspinnerei bis zum Andenfest mit Flauschdiplom.

25 Min.
Ranch eröffnet Die ersten 25 Minuten öffnen die Ranch: Ranchpass ausfüllen, Lamastempel abziehen, Ranchrolle ziehen, Ranchregeln hören. Die Aufsichten stehen an Passtisch und Regelnkarte.
35 Min.
Flauschwerkstatt Von Minute 25 bis 60 wird gewickelt: Kartonkern beziehen, Watteohren kleben, Ohrquasten knoten, Lamasteckbrief ausfüllen. Die Scherenzone bleibt bei den Erwachsenen.
35 Min.
Lastenparcours Von Minute 60 bis 95 wandern die Lamas: Säckchen anlegen, Kissenberge überqueren, Wollkorridor im Knieweitetempo durchqueren, Balkerlbrücke bis zum Lagerplatz.
30 Min.
Wollspinnerei Von Minute 95 bis 125 wird gesponnen: Pompons drehen, Armbänder weben, Lamabilder aus Wollestreifen stecken, Wollstempel in den Ranchpass.
25 Min.
Lamaschule Von Minute 125 bis 150 wird trainiert: Wattebällchenspucken auf Dreimeterdistanz, LamaGang durch den Flur, Flauschkreis mit Wollbällchenmassage.
30 Min.
Andenfest und Flauschdiplom Die letzten 30 Minuten feiern die Ranch: Lamaohrencupcakes und Andenlimonade am Festtisch, Flauschdiplome aushändigen, gemeinsamer LamaGang, Ranchtüten packen.

Das brauchst du

Die Liste bleibt flauschig: Wolle, Watte und Karton tragen das Fundament, gekauft werden vor allem Wolle und Kuchenzutaten. Der größte Ranchzauber ist das eigene Lama, und das kostet nur Geduld.

  • RanchoffnungRanchpässe, Lamastempel oder Aufkleber, Loskärtchen, Ranchregelnkarte, Stifte, Girlande aus Wimpeln in Erdtönen
  • FlauschwerkstattKartonrollen, Watte, Wolle in Beige und Bunttönen, Garn, Kleber, Namensschilder, Lamasteckbriefkarten
  • LastenparcoursSäckchen mit Reis- oder Linsenfüllung, Kissen, Balkerl oder Teppichrücken, Wollbänder, Bodenmarkierer, Lagerplatzkorb
  • WollspinnereiPomponringe, Wollreste, Klebestreifen, Pappschläuche mit Lamaumriss, Kleber, Wollstempel oder Sticker
  • LamaschuleWattebällchen, Eimer, Bodenmarkierer, Wollbällchen oder Weichebälle, Musikkoffer
  • AndenfestFlauschdiplome, Lamaohrencupcakes, Andenlimonade, Festtischdeko, Girlande, Ranchtüten
  • DekoWimpelgirlande in Erdtönen, Lamasilhouetten aus Pappe für die Wand, Wollwindspiel als Girlande, Leuchtkette mit batteriebetriebenen Lichtern
  • MitgebseltischRanchtüten aus Papier, Miniwollknäuel, Ranchaufkleber, Flauschdiplome mit Namen
  • Wetterplan BDer Lastenparcours braucht eine freie Fläche von vier Metern, im Zimmer reicht der Flur, im Garten eine gemähte Ecke
  • AllergieschrankBeschriftete Alternativschalen am Festtisch, Einweghandschuhe für empfindliche Haut, Allergieliste der Gäste

Mitgebsel

Das Mitgebsel kommt von der Ranch: Lama, Diplom und Knäuel tragen jedes Kind als Ranchbesucher nach Hause.

  • Eigenes WollLamaDas selbst gewickelte Lama mit Watteohren und Ohrquasten aus der Flauschwerkstatt, mit Namensschild und Steckbrief.
  • FlauschdiplomDas Diplom mit Ranchnamen und Wollstempel der Lamaschule, unterschrieben von der Ranchleitung.
  • MiniwollknäuelEin kleines Knäuel in Lamafarbe aus der Wollspinnerei, damit zu Hause weitergeflochten werden kann.
  • RanchtüteDie Papiertüte mit Lamaaufkleber, gefüllt mit Lama, Diplom, Knäuel und dem Ranchpass als Erinnerung.

Varianten für jeden Anlass

Das Motto passt sich Ort und Tageszeit an - die Ranch bleibt, nur das Licht wechselt.

OPTION 01

Ranch im Garten

Die Gartenvariante verlegt die Andenstrecke nach draußen: Der Lastenparcours läuft über die Wiese, die Lamaschule bekommt ein echtes Spucktraining mit größerer Distanz, und die Flauschwerkstatt zieht an den schattigen Gartentisch. Die Wolle bleibt drinnen oder wandert in verschlossenen Körben nach draußen, damit kein Wind die Fäden nimmt.

Das Andenfest endet auf der Wiese mit einem letzten LamaGang um den Garten, während die Girlande zwischen zwei Bäumen spannt. Ranchpässe und Diplome werden mit einem Stein beschwert, und die Ranchtüten werden erst beim Abschied verteilt, damit nichts verweht.

OPTION 02

Flauschnachmittag bei Kerzenlicht

Die Abendvariante feiert bei gedämpftem Licht: Die Leuchtkette mit batteriebetriebenen Lichtern macht die Flauschwerkstatt zur gemütlichen Ranchstube, der Lastenparcours läuft langsamer mit breiteren Strecken, und die Lamaschule endet mit einem Flauschkreis auf Kissen.

Für diese Variante rückt die Startzeit auf den Nachmittag: 180 Minuten ab circa 15 Uhr enden mit dem Andenfest im Halbdunkel, die Wattebällchenspuckdistanz verkürzt sich auf zwei Meter, damit im gedämpften Licht getroffen werden kann.

OPTION 03

Kombination mit der Bauernhofparty (KBG0568)

Die Kombination erweitert die Ranch um den Bauernhof: Nach der Flauschwerkstatt besuchen die Kinder die Tierstationen der Bauernhofparty, der Lastenparcours teilt sich Material mit der Bauernhofstrecke, und das Andenfest ergänzt die Bauernhoftafel mit Lamaohrencupcakes.

Beide Partys teilen sich Parcours, Aufsichten und Festtisch, und am Ende trägt die Ranchgemeinschaft gemeinsam mit der Bauernhofgemeinschaft die Wollamas in die Tierparade - ein Nachmittag mit zwei Mottos, die sich die Stationen teilen.

Plan B für widrige Momente

Der Notfallplan
Die Entscheidungsregeln werden vor der Party mit allen Aufsichten besprochen, die Grundsätze gelten ohne Ausnahme.

Schnell entscheiden

Wenn die Wolle verknotet Wenn ein Wollknäuel verknotet, ruft die Gruppe den Ranchhelfer: Die Aufsicht hält das Knäuel fest, zieht vorsichtig die Schlinge, und das Kind fährt mit einem frischen Strang fort. Kein Kind muss neu anfangen, denn das Lama lebt vom Wickeln, nicht von der Länge. Verknotete Reste wandern in den Pomponkorb.
Wenn ein Säckchen aufreißt Wenn ein Säckchen im Parcours aufreißt, wird die Strecke sofort an der Stelle geräumt: Die Aufsicht kehrt mit dem Kehrschaufelset, das Kind bekommt ein Ersatzsäckchen vom Rand und startet am letzten Berg neu. Füllung, die auf den Boden gelangt, wird vor dem Weiterlaufen eingesammelt.
Wenn ein Kind den Parcours nicht mag Wenn ein Kind keine Lust auf den Parcours hat, wird es Flusswächter: Es sitzt am Lagerplatz, hält die Ersatzsäckchen bereit und gibt den Durchgang frei. Niemand muss jede Station laufen, denn die Ranch lebt vom Entspannen, nicht vom Erreichen des Ziels.
Wenn die Zeit knapp wird Wenn die Zeit knapp wird, wird die Wollspinnerei zur Schnellstation: Ein Pompon oder ein Armband statt aller drei Angebote. Flauschwerkstatt, Lastenparcours und Andenfest bleiben immer vollständig, denn genau diese drei sind das Herz der Lamaparty.

Sicherheitsregeln

Werkstatt und Scheren

  • Die Schere bleibt in der Erwachsenenzone an der markierten Anlegekante, Kinder reichen Wollstränge und Karton an
  • Kleber wird von der Aufsicht dosiert, Klebepunkte auf der Pappunterlage und nicht auf der Haut platzieren
  • Watte und Wolle bleiben an den Stationen, nichts kommt in den Mund, kleine Teile bleiben vom Boden weggesammelt

Lastenparcours und Bewegung

  • Der Parcours läuft auf freier Fläche ohne Stolperstellen, Kissenberge werden gegenseitig nicht verschoben, Schuhe bleiben an
  • Die Wollbänder im Korridor sind locker gespannt in Knieweite, niemand läuft durch Kopf- oder Halsraum, geworfen wird nur mit Wattebällchen
  • Wer eine Pause braucht, sitzt als Ranchwächter am Lagerplatz - niemand muss jede Station laufen

Festtafel und Allergien

  • Allergien werden vor der Party abgefragt, Alternativen stehen beschriftet am Festtisch, Getränke stehen die ganze Party bereit
  • Wattebällchen für das Spucktraining bleiben vom Essen getrennt, der Eimer ist ein Spielgerät und kein Geschirr
  • Heiße Getränke der Aufsichten stehen außerhalb der Reichweite, der Kuchen wird erst am Festtisch angeschnitten

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Diese drei Stolpersteine tauchen bei Lamapartys am häufigsten auf, alle lassen sich in der Vorbereitung beheben.

  • Wolle in Kinderhände mit Scheren: Wenn die Kinder ihre Ohrquasten selbst abschneiden, rutscht die Schere in Garn und Finger. Die Schere bleibt in der Erwachsenenzone an der markierten Anlegekante, Kinder reichen Wollstränge an und knoten die fertigen Quasten. Diese Regel gehört in die Ranchregeln, bevor der erste Faden gewickelt wird.
  • Gespannte Bänder in Kopfhöhe: Wenn der Wollkorridor in Gesichtshöhe gespannt wird, läuft ein Kind unbemerkt gegen das Band. Der Korridor bleibt in Knieweite, locker gespannt und ohne Kopf- oder Halsraum, die Strecke wird vor jedem Durchgang geprüft. Diese Regel gehört in die Parcoursaufstellung, bevor das erste Säckchen geladen wird.
  • Hetztour statt Ranchstimmung: Wenn der Lastenparcours mit Zeitdruck oder Rangliste läuft, verlieren gerade die Kleinsten die Freude, für die das Motto steht. Der Parcours läuft ohne Sieger, die Lamaschule belohnt Entspannung, und wer pausieren will, sitzt als Ranchwächter am Lagerplatz. Gespannt wird nur auf die eigene Strecke, nie auf die der anderen.

Checkliste vor dem Start

Arbeite die Liste in drei Durchgängen ab: vor der Party, am Partytag und nach dem Abschied.

Vor der Party

Am Partytag

Nach der Party

Häufige Fragen

Für welches Alter passt die Lamaparty?

Der Plan ist für 5 bis 10 Jahre gebaut: Die Flauschwerkstatt arbeitet mit fertigen Wickelkernen, an denen schon die Kleinsten filzen können, der Lastenparcours hat zwei Streckenbreiten, und jede Station hat eine Rolle ohne Lesepflicht. Fünfjährige wickeln mit Hilfe, Siebenjährige bauen ihr Lama selbst, und Zehnjährige führen als Ranchhelfer eine Station an.

Brauchen wir echte Lamas für die Party?

Nein, die Lamaparty ist eine Heimparty ohne Tiere: Die Lamas entstehen aus Wolle, Karton und Watte in der Flauschwerkstatt, der Lastenparcours macht die Kinder selbst zu Lastentieren, und das Andenfest bringt die Bergstimmung auf den Tisch. Wer zusätzlich einen echten Streichelzoobesuch plant, macht das als gesonderten Ausflug außerhalb des Plans.

Wie viele Erwachsene brauchen wir?

Zwei Erwachsene reichen: Eine Person begleitet Flauschwerkstatt und Wollstation mit den Scheren, die zweite leitet Lastenparcours und Ranchspiele. Beide behalten die Scheren- und Materialregeln im Blick. Für Gruppen ab zehn Kindern kommt eine dritte Aufsicht dazu, die das Andenfest vorbereitet, während der Parcours läuft.

Wie viel Vorbereitung ist nötig?

Etwa zwei Stunden: Wickelkerne aus Kartonrollen schneiden, Wollreste und Pomponringe sortieren, Säckchen für den Lastenparcours mit Reis oder Linsen füllen, Ranchpässe ausdrucken, Andenfesttisch einplanen. Am Partytag reichen 30 Minuten für Ranchtisch, Parcours und Girlande. Gekauft werden vor allem Wolle, Kartonrollen und Watte.

Wie viele Kinder und Gruppen sind ideal?

Der Plan ist für 6 bis 10 Kinder ausgelegt: Die Flauschwerkstatt arbeitet an einem großen Tisch, während die andere Hälfte den Lastenparcours läuft, dann wird gewechselt. Der Parcours läuft in Zweiergruppen, die Wollspinnerei an offenen Plätzen. Bei mehr Kindern kommt eine zweite Parcoursstrecke dazu.

Welche Mitgebsel passen zum Motto?

Das Herzstück ist das eigene WollLama aus der Flauschwerkstatt, dazu kommt das Flauschdiplom mit dem Ranchnamen. Wer zusätzlich etwas Kleines möchte, erhält ein Miniwollknäuel in Lamafarbe und einen Ranchaufkleber für zu Hause.

Was kostet die Party?

Pro Kind fallen etwa 1,50 bis 3 Euro an, bei einer Basis von 8 Kindern: Der größte Posten ist Wolle in Beige- und Bunttönen, dazu kommen Kartonrollen, Watte, Säckchenfüllung und Kuchenzutaten. Deko aus Pappe und Wollresten kostet fast nichts. Wer ein fertiges Wollbastelset nutzt, rechnet 1 Euro zusätzlich pro Kind, spart dafür Vorbereitungszeit.

Worauf muss ich bei Allergien achten?

Wolle kann bei empfindlicher Haut kitzeln: Kurzärmelige Kleidung ist praktisch, wer empfindlich reagiert, arbeitet mit Einweghandschuhen beim Wickeln. Die Säckchenfüllung aus Reis oder Linsen wird verschlossen und nicht geöffnet, und am Andenfest werden Allergien vor der Party abgefragt, Alternativen liegen beschriftet bereit.

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