Mottoparty-Guide

Kindergeburtstag Zauberschulparty: Partyplan mit Zauberstabwerkstatt, Tranklabor und Abschlussprüfung

Das Wohnzimmer wird zur Zauberschule: An der Einschreibung ziehen die Kinder ihren Studienzweig, in der Zauberstabwerkstatt entsteht der eigene Stab, und im Tranklabor sprudeln drei Farbenmixturen, die aufschäumen, wenn Natron auf Zitronensäure trifft.

Der Plan verteilt den Nachmittag in Schulaufträge: Erst Ordentisch und Schulregeln, dann Stabwerkstatt, Tranklabor und Geheimtinte, dazwischen der Levitationsparcours als Prüfungsvorbereitung. Zum Abschluss legt jedes Kind seine Prüfung vor dem Komitee ab und erhält auf der Zeugnisfeier das Magierdiplom.

Am Ende bekommt jedes Kind seinen Zauberstab, das Magierdiplom und einen Lichtstift mit nach Hause - und die Klassenkassette mit allen Geheimbotschaften wird vorgelesen, bevor die Schule zum ersten Mal entlässt.

Zauberschulparty: Alter Holz-Schultisch mit aufgeschlagenem Zauberbuch ohne lesbaren Text, Glasflaschen mit bunten Zaubertrankfarben, hölzerner Zauberstab mit funkelnden Sternpartikeln, aufgerollte Schriftrolle und batteriebetriebene Kerze in violettgoldenem Licht, ohne Personen

Die Party auf einen Blick

Alter7-12 Jahre
Gruppe6-10 Kinder in zwei Wechselgruppen
Dauer180 Minuten
OrtWohnzimmer oder Turnsaal, Außenstelle im Garten
KontextGanzjährig, Abendlicht stimmungsvoll
Kostenca. 2-4 € pro Kind

Warum das Motto funktioniert

Kinder mögen Zauberschulen, weil Schule dort alles hat, was echte Schule schwer macht: eigene Zweige, eigene Werkzeuge, freundliche Prüfungen und ein Diplom am Ende. Die Zauberschulparty übersetzt diesen Zauber in einen echten Nachmittag mit sichtbarem Ergebnis: Jedes Kind baut seinen Stab, mischt seine Tränke, löst seine Botschaften und besteht seine Prüfung - nicht als Zuschauer, sondern als Schüler der eigenen Schule.

Das Motto verbindet Basteln mit Köpfen: Die Stabwerkstatt verlangt Geduld, das Tranklabor echtes Beobachten, die Geheimtinte sorgfältiges Schreiben, und der Levitationsparcours Geschick statt Kraft. Für 7- bis 12-Jährige ist die Mischung genau richtig - alt genug für Laborarbeit, jung genug für Schulgeschichten. Abgegrenzt zum Zauberergeburtstag (KBG0502) steht hier nicht die Zaubershow vor Publikum im Mittelpunkt, sondern der Schulalltag mit Stundenplan und Abschlussprüfung, und die Party bleibt bewusst ohne Anlehnung an geschützte Zauberakademien: Diese Schule hat ein eigenes Wappen und eigene Regeln.

Die Zauberschule funktioniert auch mit wenig Budget, weil Pergamentpapier, Garn und Karton das Fundament tragen: Gekauft werden nur Stabrohlinge, Natron, Zitronensäure, Speisefarben und Lichtstifte. Der größte Schulzauber ist die Prüfung, und die kostet nichts.

So bereitest du die Zauberschule vor

Die Vorbereitung verteilt sich auf Labor und Klassenzimmer: zwei Stunden vorher für Material, 30 Minuten am Tag selbst.

  1. Laborportionen abfüllen: Natron, Zitronensäure und Speisefarben in Schälchen portionieren, Laborbecher mit Etikett Nicht trinken beschriften, Rezeptkarte schreiben.
  2. Werkstatt eindecken: Stabrohlinge, Garnrollen, Sternspitzen und Federn in Körbchen füllen, Klebebereich mit hitzebeständiger Unterlage einrichten.
  3. Schreibstube vorbereiten: Lichtstifte und Lampen aufladen, Pergamentkärtchen schneiden, Schriftkarten und Klassenkassette bereitlegen.
  4. Parcours planen: Freie Fläche von vier Metern räumen, drei Tore aus Karton oder Stühlen aufbauen, Zielkorb und Ersatzballons bereitstellen.
  5. Schule herrichten: Einschreibungstisch mit Rolle und Orden decken, Zeugnisfeiertisch mit Diplomen und Sternkuchen vorbereiten, Batterielichter testen.

Einladung zur Zauberschule

Die Einladung ist ein Schreiben der Direktion: Ein Pergamentblatt wird zu einer Rolle gerollt und mit einem Wachspunkt oder Aufkleber versiegelt, außen steht nur "Für die Schülerinnen und Schüler der Magieschule von ...", innen stehen Datum, Uhrzeit und eine Zeile zur Einschreibung: Wer kommt, wird eingeschrieben und erhält einen Studienzweig, feste Schuhe für den Prüfungsparcours sind nötig, mehr Kleidung nicht.

Im Inneren steht eine Zeile für die Eltern: Im Tranklabor wird mit Natron und Zitronensäure gemischt, nichts davon wird getrunken, und die Festtafel steht getrennt. Allergien werden auf dem Antwortblatt notiert, Alternativen liegen beschriftet bereit.

Wer zusagt, bekommt die Antwort als Schulpost: Ein kleines Pergamentkärtchen mit der Nachricht, dass der Studienzweig reserviert ist. Am Partytag wartet an der Immatrikulationsrolle der Schulorden - der Studienzweig ist die erste Entscheidung der Schule.

Deko für die Zauberschule

Die Deko kommt aus der Schule: Pergamentrollen an der Wand zeigen Stundenplan und Schulwappen, eine violettgoldene Girlande spannt sich über den Ordentisch, und die batteriebetriebene Leuchtkette macht die Laborecke zum dunklen Keller des Gebäudes. Jede Station trägt ein Schulschild aus Karton.

Das Klassenzimmer wird zur Festtafel: Der Zeugnisfeiertisch wartet mit Diplomen, Sternkuchen und batteriebetriebenen Teelichtern, die Klassenkassette liegt verschlossen in der Mitte, und die Prüfungsstraße mit den drei Toren bleibt sichtbar als Vorschau auf die Prüfung.

Für den Abschied stehen die Mitgebseltüten bereit: Ein Pergamentbeutel mit Schulwappen, gefüllt mit Stab, Diplom, Fläschchen und Lichtstift. Nach der Party wandert die Tüte als Schulerinnerung nach Hause, das Schulwappen bleibt an der Tür hängen.

Spiele und Aktivitäten

Sechs Schulaufträge tragen den Nachmittag: Einschreibung, Stabwerkstatt, Tranklabor, Schreibstube, Parcours und Prüfung - jede Station fügt der Schule etwas hinzu.

Start1

Einschreibung und Schulorden

Die Schule öffnet mit der Einschreibung: An einem Pergamenttisch unterschreibt jedes Kind auf der Immatrikulationsrolle, zieht per Los einen Studienzweig (Trankkunde, Stabführung oder Tierkunde) und erhält den Schulorden aus Karton und Band in der Farbe des Zweigs. Die Schuldirektorin oder der Schuldirektor verliest die Schulregeln: Zauberstäbe zeigen immer nach oben, Tränke werden nie getrunken, und wer prüft, prüft freundlich.

Zeit: ca. 25 Min.
Material: Pergamentpapierrolle, Federstifte, Loskärtchen für drei Studienzweige, Kartonorden mit Bändern, Stifte
Kern2

Zauberstabwerkstatt

Die Stabwerkstatt schmiedet das wichtigste Werkzeug: Aus Stabrohlingen, Wickelgarn, Sternspitzen aus Pappe und Federn baut jedes Kind seinen eigenen Zauberstab, wickelt den Griff mit Garn und versiegelt die Spitze mit einem Klebepunkt der Aufsicht. Jeder Stab bekommt einen Stabnamen auf einem Pergamentschild, und in der Stabprobe testet die Gruppe, ob der Stab gehorcht: Ein langsamer Kreis in der Luft, ein Flüstern, ein Bow - und der Stab ist eingeweiht.

Zeit: ca. 35 Min.
Material: Stabrohlinge, Wickelgarn, Sternspitzen aus Pappe, Federn, Heißklebepistole (nur Erwachsene), Pergamentschilder, Stifte
Kern3

Tranklabor mit Farbenmixturen

Das Tranklabor sprudelt: An drei Laborplätzen mixen die Kinder aus Wasser, Natron, Zitronensäure und Speisefarben ihre Farbenmixturen, beobachten das Aufschäumen und stellen mit einer Rezeptkarte drei Tränke her: Nebeltrank (violett), Funkeltrank (goldgelb mit Glitzer) und Farbwechselelixi (von rot nach grün). Alles bleibt in den Laborbechern, nichts wird getrunken, jedes Becherpaar trägt das Etikett Nicht trinken, und nach jedem Trank wird der Löffel gewechselt.

Zeit: ca. 35 Min.
Material: Wasser, Natron, Zitronensäure, Speisefarben, sicheres Glitzerpulver, Laborbecher, Löffel, Rezeptkarte, Etiketten Nicht trinken, Untersetzer
Kern4

Geheimtinte und Magierschrift

Die Schreibstube verbreitet Geheimnisse: Mit Lichtstiften schreiben die Kinder unsichtbare Botschaften auf Pergamentkärtchen und entwickeln sie mit der Lichtlampe des Partners wieder, dazu üben sie die Magierschrift aus der Schriftkarte und verschlüsseln ihren Namen in ein Magierzeichen. Wer fertig ist, schreibt eine Botschaft in die Klassenkassette, die bei der Abschlussprüfung von allen gemeinsam entwickelt wird.

Zeit: ca. 30 Min.
Material: Lichtstifte und Lichtlampen, Pergamentkärtchen, Schriftkarten, Stifte, Klassenkassette aus Karton
Kern5

Levitationsparcours

Der Turnsaal der Schule ist der Prüfungsraum: Im Levitationsparcours halten die Kinder mit dem Zauberstab einen Ballon in der Luft und tragen ihn durch drei Stabtore bis zum Zielkorb, ohne zu fassen und ohne Berührung mit dem Boden. In Zweiergruppen läuft der Parcours mit Zeitschelle, wer den Ballon verliert, startet am letzten Tor neu. Der Parcours trainiert genau das, was in der Abschlussprüfung verlangt wird.

Zeit: ca. 25 Min.
Material: Ballons, Zauberstäbe aus der Werkstatt, drei Stabtore aus Karton oder Stühlen, Zielkorb, Zeitschelle, Bodenmarkierer
Final6

Abschlussprüfung und Zeugnisfeier

Das Finale ist die große Prüfung: Jedes Kind erhält eine Prüfungskarte mit drei Aufgaben (eine Trankfrage aus dem Labor, ein Stabkommando, eine Geheimtintenlösung) und legt sie vor dem Prüfungskomitee ab, das aus den älteren Kindern besteht. Nach bestandener Prüfung öffnet die Direktion die Zeugnisfeier: Auf der Festtafel mit batteriebetriebenen Kerzen wartet der Sternkuchen, jedes Kind erhält sein Magierdiplom, und die Klassenkassette wird geöffnet und vorgelesen.

Zeit: ca. 30 Min.
Material: Prüfungskarten, Magierdiplome mit Namen und Studienzweig, Sternkuchen, batteriebetriebene Teelichter, Klassenkassette

Essen und Getränke

Die Festtafel ist das Essreich der Schule: Sternsandwiches und Zauberstabspieße laufen zwischen den Stationen, die Zaubertranklimonade wird klar als Getränk gekennzeichnet, und der Sternkuchen wartet auf die Zeugnisfeier.

Schnell vorbereitet

Was kommt auf die Festtafel der Zauberschule?

  • Sternsandwiches: Brote in Sternform ausgestochen, mit Frischkäse und Gurkensternen belegt
  • Zauberstabspieße: Obstspieße mit Weintrauben, Melonenkugeln und einer Papiersternspitze als Stabspitze
  • Zaubertranklimonade: Farbschichtung aus Johannisbeersirup und Zitronenschorle im Glaskrug, klar gekennzeichnet als Getränk
  • Sternkekse: Kleine Kekse mit Zuckerglasur und silbernen Zuckersternen am Verzierungstisch
  • Nebelbowle: Traubensaft mit Sprudel und gefrorenen Beeren als Nebelkugeln in der großen Glaskugel

Die Regel lautet: Die Festtafel ist das einzige Trink- und Essreich der Schule - Laborbecher und Trankgläser bleiben dort, wo sie gemischt wurden, und jedes Getränk an der Tafel trägt sein eigenes Etikett, damit Zaubertrank und Zaubertranklimonade nie verwechselt werden.

Der Ablauf in 180 Minuten

Gesamtdauer 180 Minuten
Die Zauberschule führt von der Einschreibung über die Stabwerkstatt, das Tranklabor und die Schreibstube bis zur Abschlussprüfung mit Zeugnisfeier.

25 Min.
Einschreibung und Schulorden Die ersten 25 Minuten öffnen die Schule: Immatrikulationsrolle unterschreiben, Studienzweig ziehen, Schulorden anstecken, Schulregeln hören. Die Aufsichten stehen an Rollentisch und Ordentisch.
35 Min.
Zauberstabwerkstatt Von Minute 25 bis 60 wird geschmiedet: Stabrohlinge wickeln, Sternspitzen aufsetzen, Stabname vergeben und die Stabprobe mit Kreis, Flüstern und Bow.
35 Min.
Tranklabor Von Minute 60 bis 95 sprudelt das Labor: Drei Tränke nach Rezeptkarte mischen, Aufschäumen beobachten, Etikett Nicht trinken bleibt an jedem Becher.
30 Min.
Geheimtinte und Magierschrift Von Minute 95 bis 125 werden Geheimnisse geschrieben: Unsichtbare Botschaften mit Lichtstiften, Magierschrift üben, Klassenkassette füllen.
25 Min.
Levitationsparcours Von Minute 125 bis 150 wird geübt: Ballon mit dem Stab durch drei Tore tragen, Zweiergruppen mit Zeitschelle, verlorener Ballon startet am letzten Tor neu.
30 Min.
Abschlussprüfung und Zeugnisfeier Die letzten 30 Minuten prüfen und feiern: Drei Aufgaben vor dem Prüfungskomitee, Magierdiplome aushändigen, Sternkuchen mit batteriebetriebenen Kerzen, Klassenkassette öffnen.

Das brauchst du

Die Liste bleibt schulisch: Pergament, Garn und Karton tragen das Fundament, gekauft werden nur Stabrohlinge, Laborzutaten und Lichtstifte. Der größte Schulzauber ist die Prüfung, und die kostet nichts.

  • EinschreibungstischPergamentpapierrolle, Federstifte, Loskärtchen für die drei Studienzweige, Kartonorden mit Bändern
  • ZauberstabwerkstattStabrohlinge, Wickelgarn, Sternspitzen aus Pappe, Federn, Heißklebepistole (nur Erwachsene), Pergamentschilder
  • TranklaborWasser, Natron, Zitronensäure, Speisefarben, sicheres Glitzerpulver, Laborbecher, Löffel, Rezeptkarte, Etiketten, Untersetzer
  • SchreibstubeLichtstifte und Lichtlampen, Pergamentkärtchen, Schriftkarten, Klassenkassette aus Karton
  • LevitationsparcoursBallons, Bodenmarkierer, drei Stabtore aus Karton oder Stühlen, Zielkorb, Zeitschelle
  • PrüfungskomponentenPrüfungskarten mit drei Aufgaben, Zeugniskarte, Schilder für das Prüfungskomitee für die älteren Kinder
  • ZeugnisfeierMagierdiplome, Sternkuchen, batteriebetriebene Teelichter, Festtafeldeko in Violettgold
  • DekoPergamentpapier für Wandrollen, violettgoldene Girlande, Leuchtkette mit batteriebetriebenen Lichtern, Schulwappen aus Karton
  • MitgebseltischMinitrankfläschchen ohne Füllung, Geheimtintelichtstifte, Pergamentbeutel mit Schulwappen
  • Wetterplan BDer Levitationsparcours braucht eine freie Fläche von vier Metern, im Zimmer reicht der Flur, im Garten eine gemähte Ecke

Mitgebsel

Das Mitgebsel kommt aus der Schule: Stab, Diplom und Lichtstift tragen jedes Kind als Magierschüler nach Hause.

  • Eigener ZauberstabDer selbst gewickelte Stab mit Sternspitze und Stabnamen aus der Werkstatt, eingeweiht in der Stabprobe.
  • MagierdiplomDas Diplom mit Name, Studienzweig und Prüfungsstempel der Abschlussprüfung, unterschrieben vom Prüfungskomitee.
  • MinitrankfläschchenDas leere Laborfläschchen als Andenken an die drei Tränke, mit eigenem Tranknamen auf dem Etikett.
  • GeheimtintelichtstiftDer Lichtstift aus der Schreibstube, damit die Magierschrift zu Hause weiterschreiben kann.

Varianten für jeden Anlass

Das Motto passt sich Ort und Tageszeit an - die Schule bleibt, nur das Licht wechselt.

OPTION 01

Außenstelle im Garten

Die Außenstelle verlegt die Prüfung nach draußen: Der Levitationsparcours läuft über die Wiese, die Stabprobe mit Wind und das Labor zieht an den Gartentisch mit Überdachung. Die Geheimtinte bleibt drinnen oder wandert als Schattenstation unter den Baum, denn Lichtstifte brauchen Dunkelheit.

Die Zeugnisfeier endet mit einem Sternenflug: Mit Stäben und Diplomen läuft die Schulgemeinschaft eine Runde um den Garten, und die Klassenkassette wird auf der Wiese gelesen, während die batteriebetriebenen Lichter auf dem Tisch leuchten.

OPTION 02

Abendlichtspezialschule

Die Abendvariante feiert bei gedämpftem Licht: Die Lichtstifte entfalten ihre volle Wirkung, die Leuchtkette wird zur Sternenhimmeldecke, und der Sternkuchen trägt leuchtende Teelichter. Der Parcours läuft langsamer und mit größerem Abstand zwischen den Toren.

Für diese Variante rückt die Startzeit auf den Nachmittag: 180 Minuten ab circa 15 Uhr enden mit der Zeugnisfeier im Halbdunkel, die Geheimtinte wird zur letzten Station, damit alle Botschaften im Dunkeln entwickelt werden.

OPTION 03

Kombination mit der Hexenparty (KBG0548)

Die Kombination erweitert die Schule um die Werkstatt der Hexenparty: Nach der Trankstunde brauen die Kinder die Hexenrezepte der Nachbarartikel, die Stabwerkstatt teilt sich Material mit dem Besenbau, und die Geheimtinte ergänzt die Hexenschrift.

Beide Partys teilen sich Labor, Aufsichten und Festtafel, und am Ende stellt die Schulgemeinschaft gemeinsam mit dem Hexenkreis die Prüfung - eine magische Nachmittagsschule aus zwei Mottos, die sich die Stationen teilt.

Plan B für widrige Momente

Der Notfallplan
Die Entscheidungsregeln werden vor der Party mit allen Aufsichten besprochen, die Grundsätze gelten ohne Ausnahme.

Schnell entscheiden

Wenn ein Trank umkippt Wenn ein Laborbecher kippt, ruft die Gruppe den Trankwächter: Die Aufsicht wischt mit dem Küchentuch auf, der Platz bekommt einen frischen Untersetzer, und das Kind mischt weiter mit halber Dosis. Kein Kind muss neu anfangen, denn der Trank lebt vom Sprudeln, nicht von der Menge. Flüssigkeit, die auf die Haut läuft, wird sofort mit Wasser abgewaschen.
Wenn ein Ballon platzt Wenn ein Ballon im Parcours platzt, springt der Ersatzballon vom Rand: Der Parcoursführer holt ihn, und das Kind startet am letzten Tor neu. Ein geplatzter Ballon wird sofort eingesammelt, damit kein Kind auf Reste tritt. Wer Angst vor Knallgeräuschen hat, bekommt einen schwereren Ballon, der langsamer fliegt und leiser platzt.
Wenn die Prüfung zu schwer ist Wenn ein Kind an einer Aufgabe hängt, hilft das Prüfungskomitee mit einem Freundschaftshinweis: Die älteren Kinder geben eine Spur, aber keine Lösung, und jede Aufgabe darf einmal wiederholt werden. Prüfung bedeutet in dieser Schule, dass alle bestehen, denn das Diplom gehört am Ende jedem Kind.
Wenn die Zeit knapp wird Wenn die Zeit knapp wird, wird die Schreibstube zur Schnellwunschstation: Ein Kärtchen mit einer Botschaft statt der vollen Magierschrift. Tranklabor, Parcours und Zeugnisfeier bleiben immer vollständig, denn genau diese drei sind das Herz der Zauberschule.

Sicherheitsregeln

Tranklabor und Laborregeln

  • Alle Tränke bleiben in den Laborbechern, das Etikett Nicht trinken sitzt an jedem Becher, das echte Getränk steht getrennt an der Festtafel
  • Natron und Zitronensäure werden von der Aufsicht portioniert, die Kinder mischen nur die fertigen Portionen
  • Glitzerpulver ist spiel- und materialsicher, wird aber nicht in Getränke gefüllt und nicht in die Augen gerieben

Werkstatt und Werkzeug

  • Die Heißklebepistole bedient ausschließlich ein Erwachsener, Kinder reichen Teile an der markierten Anlegekante an
  • Ballons werden von der Aufsicht aufgepumpt, geplatzte Reste werden sofort eingesammelt
  • Lichtstifte und Lichtlampen bleiben in den Händen, nichts wird direkt ins Auge gezielt

Prüfung und Wohlfühlen

  • Der Levitationsparcours läuft auf freier Fläche ohne Stolperstellen, Schuhe bleiben an, gehetzt wird nicht
  • Die Prüfung besteht für alle, Freundschaftshinweise sind erlaubt, niemand wird vor der Gruppe bloßgestellt
  • Wer eine Pause braucht, sitzt als Schulwächter in der Leseecke - niemand muss jede Station spielen

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Diese drei Stolpersteine tauchen bei Zauberschulpartys am häufigsten auf, alle lassen sich in der Vorbereitung beheben.

  • Laborbecher und Getränke verwechseln: Wenn Trankbecher und Limonade nebeneinander stehen, greift ein Kind versehentlich zum Laborbecher. Das Labor bleibt an seinen Stationen mit Etikett Nicht trinken, die Festtafel steht getrennt, und jedes echte Getränk trägt sein eigenes Schild. Diese Regel gehört in die Schulregeln bei der Einschreibung, bevor der erste Trank sprudelt.
  • Kinder an der Heißklebepistole: Wenn die Kinder ihre Sternspitzen selbst kleben, drohen Verbrennungen an der Düse und den frischen Klebepunkten. Die Pistole bleibt in Erwachsenenhand, die Kinder reichen Teile an der markierten Anlegekante an und halten die Spitze. Diese Regel gehört in die Schulregeln, bevor die erste Spitze aufgesetzt wird.
  • Prüfung mit Verlierern: Wenn die Abschlussprüfung Punkte oder Ausscheidungen zählt, verlieren genau die Kinder das Fest, die es am meisten gefeiert haben sollen. Die Prüfung besteht für alle: Das Komitee gibt Freundschaftshinweise, jede Aufgabe darf wiederholt werden, und das Diplom gehört am Ende jedem Kind. Gespannt wird nur auf Geschick, nie auf Wissen, das niemand lernen konnte.

Checkliste vor dem Start

Arbeite die Liste in drei Durchgängen ab: vor der Party, am Partytag und nach dem Abschied.

Vor der Party

Am Partytag

Nach der Party

Häufige Fragen

Für welches Alter passt die Zauberschulparty?

Der Plan ist für 7 bis 12 Jahre gebaut: Tranklabor und Geheimtinte verlangen genaues Arbeiten, das Levitationsparcours und die Abschlussprüfung belohnen Übung, und jede Station hat eine Rolle ohne Lesepflicht. Siebenjährige mischen nach Farbkarte, Zehnjährige stellen ihre eigenen Mischrezepte auf, und Zwölfjährige übernehmen als Trankmeister das Prüfungskomitee für die Jüngeren.

Wodurch unterscheidet sich die Zauberschule vom Zauberergeburtstag?

Die Zauberschule ist ein Schulerlebnis, keine Zaubershow: Beim Zauberergeburtstag (KBG0502) stehen Kunststücke und die große Show vor Publikum im Mittelpunkt, hier steht der Schulalltag im Mittelpunkt - Stundenplan, Studienzweige, Prüfung und Zeugnis. Es wird nicht vor Publikum gezaubert, sondern gemeinsam gelernt, gebaut und geprüft. Beide Artikel ergänzen sich, keiner ersetzt den anderen.

Sind die Zaubertränke gefährlich?

Nein, das Tranklabor arbeitet mit Lebensmitteln und Haushaltsmitteln: Natron, Zitronensäure, Speisefarben und Glitzer ohne Trinkfreigabe. Jedes Glas trägt das Etikett Nicht trinken, das echte Getränk steht getrennt an der Zaubertranklimonade mit eigener Kennzeichnung, und die Regel gehört in die Einschreibung, bevor der erste Trank sprudelt. Kinder mit empfindlicher Haut tragen beim Mischen kurze Manschetten aus Küchenpapier.

Wie viele Erwachsene brauchen wir?

Zwei Erwachsene reichen: Eine Person begleitet das Tranklabor und behält Gläser, Natron und Löffel im Blick, die zweite leitet Stabwerkstatt und Prüfungsparcours. Beide behalten die Scheren- und Trinkregeln im Blick. Für Gruppen ab zehn Kindern kommt eine dritte Aufsicht dazu, die das Zeugnisfest vorbereitet, während die Prüfungen noch laufen.

Wie viel Vorbereitung ist nötig?

Etwa zwei Stunden: Stabrohlinge, Wollreste und Sternspitzen sortieren, Trankzutaten portionieren, Gläser beschriften, Geheimtinte als Lichtstifte oder Zitronenlösung vorbereiten, Prüfungsparcours mit Ballons und Stabtoren aufbauen, Zeugnisse ausdrucken. Am Partytag reichen 30 Minuten für Stundenplan, Ordentisch und Einschreibung. Gekauft werden nur Stabrohlinge, Natron, Zitronensäure, Speisefarben und Lichtstifte.

Wie viele Kinder und Gruppen sind ideal?

Der Plan ist für 6 bis 10 Kinder ausgelegt: Das Labor arbeitet in zwei Schichten mit je vier bis fünf Kindern, während die andere Hälfte an Stabwerkstatt und Geheimtinte werkelt, dann wird gewechselt. Der Levitationsparcours läuft in Zweiergruppen mit Zeitschelle, die Abschlussprüfung in freier Reihenfolge mit Prüfungskarte. Bei mehr Kindern kommt ein zweiter Parcours dazu.

Welche Mitgebsel passen zum Motto?

Das Herzstück ist der eigene Zauberstab aus der Stabwerkstatt, dazu kommt das Magierdiplom mit dem Namen und dem Studienzweig. Wer zusätzlich etwas Kleines möchte, erhält ein Minitrankfläschchen ohne Füllung als Andenken an das Labor und ein Geheimtintelichtstift zum Weiterschreiben zu Hause.

Was kostet die Party?

Pro Kind fallen etwa 2 bis 4 Euro an, bei einer Basis von 8 Kindern: Der größte Posten sind Stabrohlinge, Natron, Zitronensäure, Speisefarben und Lichtstifte, dazu kommen Zeugnispapier und Ordensbänder. Deko aus Pergamentpapier und Kerzenhaltern aus der Küche kostet fast nichts. Wer fertige Zauberstabsets aus dem Bastelgeschäft nutzt, rechnet 1 bis 2 Euro zusätzlich pro Kind, spart dafür Vorbereitungszeit.

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