Mottoparty-Guide
Kindergeburtstag Geocaching: Partyplan mit GPS-Routen, Cache-Boxen und Logbuchfinale
Sieben bis zwölfjährige Kinder gehen mit Navigationsgeräten auf Cacherouten durch Park oder Garten, finden versteckte Boxen mit Logbuchzetteln und kleinen Tauschschätzen und halten am Basislager fest, was sie entdeckt haben. Die Geocachingexpedition dauert drei Stunden: Ankommen mit selbst gemalter Teamflagge, GPS-Werkstatt am Basislager, erste Route mit drei Caches, Futterpause auf der Decke, zweite Route mit Schatztausch, Logbuchfinale mit Vorträgen und Urkundenzeremonie.
Jede Expeditionsgruppe besteht aus drei oder vier Kindern mit mindestens einer Begleitperson, die das Navigationsgerät führt. Die Routen laufen ohne Punkte und ohne Zeitnahme; jede Gruppe geht ihr eigenes Tempo, und das Logbuchfinale würdigt alle Funde gleich.
Der Planungsaufwand liegt im Routencheck und im Verstecken der Cache-Boxen; am Partytag selbst moderiert das Geburtstagskind als Expeditionsleiter die Runden, und die Begleitpersonen führen die Gruppen sicher durch Park oder Garten.
Die Party auf einen Blick
Warum das Motto funktioniert
Geocaching verbindet Bewegung mit Orientierung: Die Kinder lesen Koordinaten vom Navigationsgerät ab, suchen gemeinsam nach versteckten Cache-Boxen und halten ihre Funde in Logbuchzetteln fest. Die Expedition bleibt überschaubar, weil jede Route drei bis fünf Punkte umfasst und die Begleitpersonen die Geräte führen.
Die Geocachingparty funktioniert ohne Wettbewerb. Jede Gruppe geht ihr eigenes Tempo, der Schatztausch ist freiwillig und gleichwertig, und das Logbuchfinale würdigt alle Routen gleich. Wer eine Cache-Box findet, trägt den Teamnamen in den Logbuchzettel ein; wer möchte, tauscht einen mitgebrachten Gegenstand gegen einen Schatz aus der Box. Punkte, Ranglisten oder Zeitnahme gibt es nicht.
Vorbereitung
Die Vorbereitung beginnt mit dem Routencheck, bei dem du Park oder Garten abgehst und die Cache-Punkte festlegst.
- Beim Routencheck gehst du Park oder Garten ab und legst die Route fest: Wo liegen die drei bis fünf Cache-Punkte, wo steht das Basislager, welche Wege sind sicher und gut einsehbar. Der Plan bleibt bei den Begleitpersonen, niemand verlässt die abgesprochene Route.
- Die Cache-Boxen baust du: Dosen oder Döschen aus dem Haushalt, wasserdicht verpackt, mit Logbuchzettel und kleinen Tauschschätzen gefüllt. Jede Box bekommt eine Farbe passend zur Teamfarbe, damit die Gruppen sich nicht in die Quere kommen.
- Die Koordinaten gibst du in die Geräte ein: Auf jedem Handy der Begleitperson liegt dieselbe kostenlose Navigations-App, jeder Cache-Punkt ist als Wegpunkt gespeichert, und du testest jeden Punkt selbst einmal vor der Party, ob er erreichbar ist.
- Die Begleitpersonen weist du ein: Wer führt welche Gruppe mit ihrem Handy, wie läuft der Abstand in der Gruppe (Erwachsener voraus, Kinder in der Mitte, Erwachsener hinten), und der Treffpunkt bei Verhalten oder verlorenem Kind ist abgesprochen. Die Geräte bleiben bei den Erwachsenen, Kinder lesen mit, führen aber nicht allein.
- Bevor die Gäste kommen, baust du das Basislager auf: Decke, Pausentisch, Logbuchstation und Teamflaggenbereich, und versteckst die Cache-Boxen an ihren Punkten.
Einladung
Die Einladung kündigt die Geocachingexpedition an und nennt die wichtigsten Rahmenbedingungen.
Das muss hinein
- Datum, Uhrzeit und Treffpunkt am Basislager im Park oder Garten
- Hinweis auf wetterfeste Kleidung und feste Schuhe für die Cacherouten
- Bitte, einen kleinen Tauschgegenstand (Sticker, Münze, kleiner Stein) für den Schatztausch mitzubringen
- Abholzeit nach drei Stunden mit Hinweis auf die Urkundenzeremonie zum Schluss
Deko mit wenigen Mitteln
Die Geocachingexpedition braucht keine klassische Partydekoration; das Basislager selbst wird zur Kulisse. Auf der Decke liegen das große Logbuch aus Karton mit bemalten Seiten, die Basiskarte mit eingezeichneter Route, die Teamflaggen aus Karton und Stiften, und die Pausenstation mit Thermoskanne und Bechern.
Die Cache-Boxen bekommen farbige Markierungen passend zu den Teamfarben, damit jede Gruppe ihre eigenen Punkte findet und sich die Routen nicht überschneiden. Die Fundstellenzeichnungen, die die Kinder während der Routen anfertigen, kleben später als Karte der eigenen Expedition im großen Logbuch und machen sichtbar, wo jede Gruppe unterwegs war.
Aktivitäten
Die Geocachingexpedition gliedert sich in sieben Abschnitte: Ankommen mit Teamflagge, GPS-Werkstatt am Basislager, erste Cacheroute mit drei Caches, Futterpause, zweite Route mit Schatztausch, Logbuchfinale und Urkundenzeremonie. Jede Expeditionsgruppe besteht aus drei oder vier Kindern mit mindestens einer Begleitperson, die das Navigationsgerät führt; die Doppelbesetzung ist im Sicherheitsbereich ausführlich erklärt.
Ankommen mit Teamflagge
Die Kinder kommen am Basislager an und malen als Expeditionsgruppe ihre Teamflagge: Karton, Stifte und Klebeband liegen bereit, jede Gruppe wählt eine Farbe und einen Namen, und die fertige Flagge wird am Basislager aufgestellt. Das Geburtstagskind begrüßt als Expeditionsleiter alle Gäste, erklärt die Basiskarte mit Route und Basislager und liest die drei Expeditionsregeln vor: Die Geräte bleiben bei den Begleitpersonen, niemand verlässt die Route, und Straßen werden nur gemeinsam an Übergängen überquert.
Die Basiskarte zeigt, wo die Cache-Punkte liegen und wo das Basislager steht. Die Kinder sehen, dass jede Gruppe ihre eigene Farbe hat und ihre eigenen Punkte findet, und dass die Routen sich nicht überschneiden.
Die Teamflaggen bleiben während der gesamten Expedition am Basislager stehen und markieren, welche Gruppe gerade unterwegs ist und welche Pause macht.
GPS-Werkstatt am Basislager
Am Basislager lernen die Kinder, wie Navigationsgeräte funktionieren: Jede Begleitperson zeigt ihr Handy mit der Navigations-App, erklärt, wie ein Wegpunkt gespeichert ist, und lässt die Kinder auf dem Display mitlesen, wie die Entfernung zum nächsten Punkt kleiner wird. Der erste Übungswegpunkt liegt in der Nähe, ein Baum oder eine Bank, und jede Gruppe geht gemeinsam dorthin, während die Begleitperson das Gerät führt und die Kinder die Richtung ablesen.
Die Basiskarte hilft bei der Orientierung: Die Kinder sehen, wo der Übungspunkt liegt, und vergleichen die Karte mit dem, was das Navigationsgerät anzeigt. Wer möchte, zeichnet den Weg zum Übungspunkt auf die Basiskarte ein.
Die GPS-Werkstatt endet, wenn jede Gruppe ihren Übungspunkt erreicht hat und wieder am Basislager steht. Jetzt wissen die Kinder, wie die Cacherouten funktionieren, und die erste Route kann starten.
Erste Cacheroute mit drei Caches
Die erste Cacheroute führt jede Gruppe zu drei Cache-Punkten im Park oder Garten. Die Begleitperson geht voraus, die Kinder laufen in der Mitte, ein Erwachsener geht hinten; das Navigationsgerät bleibt bei der Begleitperson, die Kinder lesen mit und sagen, in welche Richtung es weitergeht. An jedem Cache-Punkt suchen die Kinder gemeinsam nach der versteckten Box, die in Augenhöhe oder leicht darunter liegt; niemand klettert, niemand gräbt.
Wenn die Box gefunden ist, öffnet die Gruppe sie gemeinsam: Im Inneren liegt ein Logbuchzettel, auf den die Kinder ihren Teamnamen und das Datum schreiben, und kleine Tauschschätze, die sie sich ansehen dürfen. Der Schatztausch startet erst in der zweiten Route; jetzt geht es nur ums Finden und Eintragen.
Nach jedem Fund zeichnet ein Kind aus der Gruppe die Fundstelle auf ein Blatt Papier: Wo lag die Box, wie sah der Platz aus, welche Bäume oder Steine standen in der Nähe. Die Zeichnungen werden später im Logbuchfinale ins große Logbuch geklebt und zeigen die Route der eigenen Gruppe. Die drei Cache-Boxen bleiben an ihren Punkten liegen, die Gruppe kehrt nach dem dritten Fund zum Basislager zurück.
Futterpause am Basislager
Am Basislager stehen Energiebrötchen, Obst und Gemüse, Wasser und Tee aus der Thermoskanne bereit. Die Kinder setzen sich auf die Decke, waschen vorher die Hände, weil sie im Park unterwegs waren, und essen gemeinsam. Die Cache-Boxen bleiben geschlossen, während gegessen wird, und die Navigationsgeräte liegen trocken neben der Decke.
Während der Pause liest jede Gruppe aus ihrem Logbuchzettel vor, welche drei Caches sie gefunden hat, und zeigt die Fundstellenzeichnungen. Das Geburtstagskind bereitet als Expeditionsleiter die zweite Route vor: Es erklärt, dass jetzt der Schatztausch startet, und erinnert daran, dass jeder, der etwas aus einer Cache-Box nehmen möchte, einen eigenen Tauschgegenstand mitbringen sollte.
Die Pause dauert, bis alle gegessen haben und die zweite Route vorbereitet ist. Trinken gibt es vor und nach jeder Route; in die Route selbst wird nichts mitgenommen, damit die Logbücher trocken bleiben.
Zweite Route mit Schatztausch
Die zweite Route führt jede Gruppe zu neuen Cache-Punkten, die auf der Basiskarte eingezeichnet sind. Die Begleitperson führt wieder das Navigationsgerät, die Kinder laufen in der Mitte, ein Erwachsener geht hinten. An jedem Cache-Punkt suchen die Kinder die Box, öffnen sie gemeinsam und tragen ihren Teamnamen in den Logbuchzettel ein.
Jetzt startet der Schatztausch: Wer einen mitgebrachten Tauschgegenstand dabei hat, darf ihn gegen einen Schatz aus der Box tauschen. Der Tausch ist freiwillig; wer nichts mitgebracht hat oder nichts tauschen möchte, schaut zu und liest die Logbuchzettel der anderen Gruppen, die schon vor ihnen an diesem Cache-Punkt waren. Jeder Tausch wird auf dem Logbuchzettel notiert: Was wurde hineingelegt, was wurde herausgenommen.
Nach jedem Fund zeichnet wieder ein Kind die Fundstelle, und die Gruppe geht zum nächsten Punkt. Die zweite Route endet, wenn alle Cache-Punkte besucht sind und die Gruppe mit ihren Fundstellenzeichnungen und den getauschten Schätzen zum Basislager zurückkehrt.
Logbuchfinale am Basislager
Am Basislager versammeln sich alle Gruppen zum Logbuchfinale. Jede Gruppe erklärt, wo ihre Caches lagen, was im Schatztausch passiert ist und welche Route sie am besten fand. Es gibt keine Punkte, keine Wertung, keine Rangliste; jede Route wird gleich gewürdigt, und die Vorträge halten fest, was jede Gruppe erlebt hat.
Das Geburtstagskind trägt als Expeditionsleiter jeden Teamnamen ins große Logbuch ein, und die Fundstellenzeichnungen werden als Karte der eigenen Expedition ins Logbuch geklebt. Wer möchte, erzählt, welcher Cache-Punkt am schwersten zu finden war oder welcher Tauschgegenstand am besten gefallen hat.
Das Logbuchfinale endet, wenn alle Gruppen vorgetragen haben und das große Logbuch vollständig ist. Jetzt folgt die Urkundenzeremonie, bei der jedes Kind seine Expeditionsurkunde erhält.
Urkunden und Abschied mit Schatztausch
Das Geburtstagskind überreicht als Expeditionsleiter jedem Kind eine Urkunde aus Pappe mit Expeditionsname und Datum und drückt jedem die Hand. Die Urkunden würdigen alle Routen gleich; es gibt keine Abstufung nach Geschwindigkeit oder Anzahl der Funde.
Jedes Kind nimmt seine Fundstellenzeichnung als Erinnerung mit nach Hause; die Zeichnungen zeigen, wo die eigene Gruppe unterwegs war, und sind ein persönliches Mitgebsel ohne zusätzlichen Einkauf. Das große Logbuch bleibt beim Geburtstagskind und hält die gesamte Expedition fest.
Die Urkundenzeremonie endet mit einem gemeinsamen Abschiedsfoto vor dem Basislager, und die Kinder warten auf die Abholung.
Futterpause am Basislager
Die Futterpause findet am Basislager statt, zwischen erster und zweiter Cacheroute.
Was kommt auf den Tisch?
- Energiebrötchen, Obst und Gemüse, Wasser und Tee aus der Thermoskanne stehen auf dem Pausentisch bereit; gegessen wird sitzend auf der Decke.
- Allergien und Unverträglichkeiten sind vor der Party mit den Familien geklärt; vor dem Essen waschen alle Hände, weil sie vorher im Park unterwegs waren.
- In die Route wird nichts mitgenommen, die Handys bleiben trocken und die Logbücher bleiben am Lager, während gegessen wird. Wer möchte, ergänzt eine Torte zum Logbuchfinale.
Der Ablauf
Die Timeline zeigt, wie die drei Stunden Geocachingexpedition ablaufen: von der Ankommenrunde mit Teamflagge über die beiden Cacherouten bis zur Urkundenzeremonie.
Das brauchst du
Die Geocachingexpedition braucht Navigationsgeräte, Cache-Boxen, Logbuchzettel und Material für das Basislager. Die meisten Dinge lassen sich aus dem Haushaltsbestand zusammenstellen.
- Für die Navigation: Handys der Begleitpersonen mit kostenloser Navigations-App, Wegpunkte vorab gespeichertAlternative: Statt eigener Handys leihen sich manche Familien GPS-Geräte vom Sportverein oder aus der Familie; die Wegpunkte werden genauso gespeichert wie in der Navigations-App.
- Für die Caches: Dosen oder Döschen aus dem Haushalt, wasserdicht verpackt, Logbuchzettel, kleine TauschschätzeAlternative: Statt gekaufter Cache-Boxen tun es Kunststoffdöschen aus der Küche, die mit wasserfestem Tape umwickelt werden; sie halten genauso dicht und kosten nichts extra.
- Für das Basislager: Decke, Pausentisch, Großes Logbuch, Basiskarte, Teamflaggen aus KartonAlternative: Statt gedruckter Basiskarte zeichnen manche Gastgeber die Route auf Karton; die handgezeichnete Karte zeigt die Cache-Punkte und das Basislager und ist für die Kinder genauso lesbar.
- Für die Pause: Energiebrötchen, Obst, Gemüse, Wasser und Tee aus der ThermoskanneAlternative: Statt gekaufter Tauschschätze kommen Sticker, Münzen oder kleine Steine aus dem Spielzeugbestand in die Cache-Boxen; der Tauschwert liegt im Erlebnis, nicht im Preis.
- Für das Finale: Urkunden aus Pappe mit Expeditionsname und Datum, Stifte und Klebestreifen für die ZeichnungenAlternative: Statt Thermoskanne füllen manche Gastgeber Tee in Thermoflaschen, die zu Hause befüllt werden; die Becher stehen am Pausentisch bereit.
Mitgebsel
Jedes Kind nimmt zwei Erinnerungen mit nach Hause, die direkt aus der Expedition stammen.
- Die Expeditionsurkunde mit DatumDie Expeditionsurkunde aus Pappe trägt den Expeditionsnamen, das Datum und den Namen des Kindes. Sie würdigt die Teilnahme an der Geocachingexpedition ohne Abstufung nach Geschwindigkeit oder Anzahl der Funde.
- Die Fundstellenzeichnung als ErinnerungDie Fundstellenzeichnung zeigt, wo die eigene Gruppe ihre Cache-Punkte gefunden hat. Sie ist ein persönliches Mitgebsel ohne zusätzlichen Einkauf und hält die Route der eigenen Expedition fest.
Wo feiern?
Die Geocachingexpedition braucht einen Park, ein Waldstueck oder einen grossen Garten mit verteilten Cache-Punkten und einem Basislager. Wie gross der Ort sein muss und wie viele Punkte passen, klaerst du beim Routencheck.
Basislager im Park
Ein Basislager im Park liegt auf einer Wiese oder an einem ruhigen Platz mit Pausentisch und Decke. Die Cache-Punkte verteilen sich auf Wegen, die gut einsehbar sind; Straßen werden nur gemeinsam an Übergängen überquert.
Wie viele Cache-Punkte in den Park passen und welche Wege sicher sind, klärst du beim Routencheck. Ob der Park eine Nutzungserlaubnis verlangt oder ob du die Cache-Boxen am Partytag selbst versteckst, erfragst du vorher beim Parkbetreiber.
Großer Garten mit Cacheplan
Ein grosser Garten mit Cacheplan bietet Platz für drei bis fünf Cache-Punkte und ein Basislager mit Pausentisch. Die Cache-Boxen liegen in Augenhöhe oder leicht darunter, niemand klettert oder gräbt; die Routen bleiben im Gartenbereich, niemand verlässt das Grundstück.
Wie viele Punkte in den Garten passen und wo das Basislager steht, legst du beim Routencheck fest. Ob Nachbarn informiert werden sollten oder ob zusätzliche Begleitpersonen nötig sind, klärst du vorher mit den Gastgebern.
Basislager auf einer Wiese oder Waldlichtung
Ein Basislager auf einer Wiese oder Waldlichtung liegt abseits von Straßen und bietet Platz für Decke, Pausentisch und Logbuchstation. Die Cache-Punkte verteilen sich auf Waldwegen, die die Begleitpersonen vorher abgegangen sind; die Routen bleiben in Sichtweite des Basislagers oder in abgesprochenen Bereichen.
Wie weit die Routen reichen und ob zusätzliche Begleitpersonen nötig sind, klärst du beim Routencheck. Ob die Wiese oder Lichtung eine Nutzungserlaubnis verlangt oder ob Toiletten in der Nähe sind, erfragst du vorher beim Betreiber.
Plan B und Sicherheit
Der Notfallplan
Die Geocachingexpedition braucht einen Notfallplan für den Fall, dass ein Cache verschwunden ist oder eine Gruppe sich verläuft. Beide Situationen lassen sich mit einfachen Mitteln lösen, ohne die Sicherheit zu verändern.
Schnell entscheiden
Route und Begleitung
Die Cacherouten laufen nur auf Wegen, die beim Routencheck abgegangen wurden: Die Begleitperson geht voraus, die Kinder laufen in der Mitte, ein Erwachsener geht hinten. Jede Expeditionsgruppe besteht aus drei oder vier Kindern mit mindestens einer Begleitperson, die das Navigationsgerät führt; bei größeren Gruppen oder unübersichtlichem Gelände gehen zwei Begleitpersonen mit, eine vorn und eine hinten. Die Doppelbesetzung sorgt dafür, dass niemand zurückbleibt, niemand vorausläuft und niemand die Route verlässt.
Die Geräte bleiben bei den Erwachsenen; Kinder lesen mit, führen aber nicht allein. Straßen werden nur gemeinsam an Übergängen überquert, und der Treffpunkt bei Verhalten oder verlorenem Kind ist vor der Party mit allen Begleitpersonen abgesprochen. Niemand verlässt die abgesprochene Route; wenn ein Cache nicht gefunden wird, springt die Reservebox ein, und die Gruppe kehrt zum Basislager zurück.
Punkte und Umkreis
Die Cache-Boxen liegen in Augenhöhe oder leicht darunter, niemand klettert, niemand gräbt. Die Punkte sind so gewählt, dass sie ohne Risiko erreichbar sind: keine steilen Hänge, keine Gewässer ohne Absperrung, keine Bereiche, in denen Kinder außer Sichtweite geraten könnten. Beim Routencheck testest du jeden Punkt selbst, gehst die Wege ab und prüfst, ob die Koordinaten stimmen und ob die Verstecke sicher sind.
Die Cache-Boxen sind wasserdicht verpackt, damit die Logbuchzettel trocken bleiben, und farbig markiert, damit jede Gruppe ihre eigenen Punkte findet und sich die Routen nicht überschneiden. Kleinteile aus den Tauschschätzen kommen nicht in die Hände kleiner Geschwister; die Cache-Boxen bleiben geschlossen, während am Basislager gegessen wird.
Geräte und Treffpunkt
Jede Begleitperson hat ein voll aufgeladenes Navigationsgerät mit gespeicherten Wegpunkten; die Wegpunkte sind vor der Party getestet, und jede Begleitperson weiß, wie die Navigations-App funktioniert. Der Treffpunkt bei Verhalten oder verlorenem Kind ist das Basislager; jede Begleitperson hat die Telefonnummer des Gastgebers und der anderen Begleitpersonen gespeichert.
Wenn eine Gruppe sich verläuft, ruft die Begleitperson an, erklärt, wo die Gruppe steht, und kehrt gemeinsam mit den Kindern zum Basislager zurück. Die Route wird nicht allein fortgesetzt; Sicherheit geht vor Vollständigkeit. Die Kinder wissen, dass sie bei der Begleitperson bleiben und nicht allein weiterlaufen; die Expeditionsregeln werden vor der ersten Route am Basislager vorgelesen und sind für alle verbindlich.
Häufige Fehler vermeiden
Klassische Stolperfallen
Deine Checkliste
Wenn die Liste abgehakt ist, startet die Expedition; wo etwas fehlt, hilft die Alternative aus der Materialliste weiter.
Ein bis zwei Tage vorher
Am Tag
Häufige Fragen
Für welches Alter ist Geocaching gut?
Geocaching funktioniert gut für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren. In diesem Alter können die Kinder Koordinaten vom Navigationsgerät ablesen, verstehen, wie Entfernungen kleiner werden, und suchen konzentriert nach versteckten Cache-Boxen.
Jüngere Kinder brauchen mehr Begleitung und kürzere Routen; ältere Kinder können komplexere Routen mit mehr Cache-Punkten gehen. Die Geocachingexpedition ist so angelegt, dass jede Gruppe ihr eigenes Tempo geht und niemand gedrängt wird; wer langsamer sucht, hat genauso viel Erfolg wie die schnellere Gruppe.
Brauchen wir eigene GPS-Geräte?
Die meisten Geocachingpartys nutzen die Handys der Begleitpersonen mit einer kostenlosen Navigations-App; das reicht völlig aus. Auf jedem Handy sind die Wegpunkte als gespeicherte Koordinaten hinterlegt, und die Begleitperson zeigt den Kindern auf dem Display, wie die Entfernung zum nächsten Punkt kleiner wird.
Wer möchte, leiht sich GPS-Geräte vom Sportverein oder aus der Familie; sie funktionieren genauso wie die Handys, sind aber robuster und haben oft einen größeren Bildschirm. Ob Handy oder GPS-Gerät: Die Geräte bleiben bei den Erwachsenen, die Kinder lesen mit, führen aber nicht allein. Beim Routencheck vor der Party klärst du, wie viele Geräte du brauchst und ob alle Begleitpersonen ihre Handys stellen können.
Wo verstecken wir die Cache-Boxen?
Die Cache-Boxen liegen in Augenhöhe oder leicht darunter, an Stellen, die beim Routencheck als sicher geprüft wurden: hinter einem Baumstamm, unter einer Bank, neben einem Stein, in einer Astgabel, die ohne Klettern erreichbar ist. Niemand klettert, niemand gräbt, und jeder Punkt ist ohne Risiko erreichbar.
Die Verstecke sind so gewählt, dass die Kinder suchen müssen, aber nicht frustriert werden; wenn ein Cache nach ein paar Minuten nicht gefunden wird, gibt die Begleitperson einen Hinweis. Die Cache-Boxen sind farbig markiert, damit jede Gruppe ihre eigenen Punkte findet und sich die Routen nicht überschneiden. Beim Routencheck gehst du jeden Punkt selbst ab und prüfst, ob die Box dort versteckt werden kann und ob die Koordinaten stimmen.
Wie funktioniert der Schatztausch?
Jedes Kind, das möchte, bringt einen kleinen Tauschgegenstand von zu Hause mit: einen Sticker, eine Münze, einen kleinen Stein, ein Spielzeug, das nicht mehr gebraucht wird. Wenn die Gruppe eine Cache-Box findet und öffnet, darf jedes Kind, das einen Tauschgegenstand dabei hat, ihn gegen einen Schatz aus der Box tauschen.
Der Tausch ist freiwillig; wer nichts mitgebracht hat oder nichts tauschen möchte, schaut zu und liest die Logbuchzettel der anderen Gruppen. Jeder Tausch wird auf dem Logbuchzettel notiert: Was wurde hineingelegt, was wurde herausgenommen. Der Tauschwert liegt im Erlebnis, nicht im Preis; die Tauschschätze in den Cache-Boxen sind kleine Dinge wie Sticker, Münzen oder Spielzeugfiguren, die die Kinder freuen, aber nicht teuer sind.
Ist das etwas anderes als eine Schnitzeljagd?
Geocaching nutzt Navigationsgeräte und versteckte Cache-Boxen mit Logbuchzetteln; die Kinder suchen nach Koordinaten, nicht nach Hinweiszetteln oder Wegmarkierungen. Eine Schnitzeljagd führt von Station zu Station mit Rätseln oder Aufgaben; Geocaching führt zu Cache-Punkten, an denen die Kinder Boxen finden, ihren Teamnamen eintragen und optional Schätze tauschen.
Beide Formate funktionieren draußen und brauchen Begleitpersonen; Geocaching ist technischer, weil die Kinder mit Navigationsgeräten arbeiten, und ruhiger, weil es keine Wettkampflogik gibt. Jede Gruppe geht ihr eigenes Tempo, und das Logbuchfinale würdigt alle Routen gleich. Wer eine Party mit Rätseln und Aufgaben möchte, wählt eine Schnitzeljagd; wer eine Party mit Orientierung und Technik möchte, wählt Geocaching.
Wie viele Begleitpersonen braucht die Route?
Jede Expeditionsgruppe besteht aus drei oder vier Kindern mit mindestens einer Begleitperson, die das Navigationsgerät führt. Bei größeren Gruppen oder unübersichtlichem Gelände gehen zwei Begleitpersonen mit, eine vorn und eine hinten; die Doppelbesetzung sorgt dafür, dass niemand zurückbleibt, niemand vorausläuft und niemand die Route verlässt.
Wie viele Begleitpersonen du insgesamt brauchst, hängt von der Gruppengröße ab: Bei sechs Kindern in zwei Gruppen brauchst du zwei Begleitpersonen, bei zwölf Kindern in drei Gruppen brauchst du drei Begleitpersonen. Größere Gruppen teilen sich in zwei Runden, damit der Park ruhig bleibt und jede Gruppe genug Raum zum Suchen hat. Die Begleitpersonen sind vor der Party eingewiesen: Wer führt welche Gruppe, wie läuft der Abstand in der Gruppe, und der Treffpunkt bei Verhalten oder verlorenem Kind ist abgesprochen.
Was passiert, wenn ein Cache verschwunden ist?
Wenn ein Cache verschwunden oder zerstört ist, springt die Reservebox ein: Du hast vor der Party eine zusätzliche Cache-Box vorbereitet, die am Basislager liegt und denselben Logbuchzettel und dieselben Tauschschätze enthält wie die anderen Boxen. Die Begleitperson holt die Reservebox, versteckt sie an einem neuen Punkt in Sichtweite und speichert die neuen Koordinaten im Navigationsgerät.
Die Gruppe sucht die neue Box, trägt ihren Teamnamen ein und setzt die Route fort. Die Reservebox ist kein zusätzlicher Aufwand, sondern Teil der Vorbereitung; sie liegt am Basislager bereit, bis sie gebraucht wird. Wenn kein Cache verschwunden ist, bleibt sie liegen und wird nach der Party wieder eingepackt. Die anderen Gruppen warten nicht; jede Gruppe läuft ihr eigenes Tempo, und das Logbuchfinale würdigt alle Routen gleich, unabhängig davon, wie viele Punkte gefunden wurden.
Was nehmen die Kinder mit nach Hause?
Jedes Kind nimmt zwei Erinnerungen mit nach Hause: die Expeditionsurkunde aus Pappe mit Expeditionsname und Datum und die Fundstellenzeichnung, die zeigt, wo die eigene Gruppe ihre Cache-Punkte gefunden hat. Beide Mitgebsel stammen direkt aus der Expedition und kosten nichts extra.
Wer beim Schatztausch einen Gegenstand aus einer Cache-Box getauscht hat, nimmt ihn natürlich auch mit; der Tausch ist freiwillig, und nicht jedes Kind tauscht. Das große Logbuch bleibt beim Geburtstagskind und hält die gesamte Expedition fest; die Fundstellenzeichnungen aller Gruppen kleben darin als Karte der gemeinsamen Routen.