Mottoparty-Guide
Kindergeburtstag Bogenschießen: Partyplan mit Schnupperkurs, Zielspielen und Urkundenzeremonie
Ein Kindergeburtstag beim Bogenschießen im Bogenclub bringt Kindern zwischen acht und zwölf Jahren einen echten Schnupperkurs an der Anlage: Die Trainerin zeigt, wie Bogen und Pfeile funktionieren, die Kinder schießen in kleinen Gruppen direkt neben ihr auf Zielscheiben, und nach der Vesperpause am Clubtisch folgen Zielspiele in den Teams.
Die Party dauert drei Stunden und arbeitet ohne Punkte oder Rangliste — jede Gruppe wählt Ziel und Tempo selbst, und am Ende zeigt jedes Kind in der Lieblingstreffershow seine Zielkarte und erklärt, welcher Schuss ihm am besten gefallen hat. Das Geburtstagskind moderiert als Schützenchef die Show und überreicht die Urkunden.
Der Bogenclub stellt Anlage, Material und Fachpersonal, die Begleitpersonen beobachten vom Zaun aus, und die Kinder nehmen Badge und Zielkarte mit nach Hause.
Die Party auf einen Blick
Warum das Motto funktioniert
Ein Kindergeburtstag beim Bogenschießen verbindet Konzentration mit Bewegung: Die Kinder lernen in der Einweisung, wie sie den Bogen halten und die Pfeile ziehen, schießen in der Schnupperrunde auf Zielscheiben und probieren in den Zielspielen verschiedene Ziele aus — Luftballons, Ringe oder eigene Wunschziele, die sie vorher auf die Zielkarten gemalt haben. Jede Gruppe steht direkt neben der Trainerin oder dem Trainer, die Anweisungen kommen ausschließlich von der Fachkraft, und die Begleitpersonen beobachten vom Zaun aus.
Die Party arbeitet ohne Punkte: Die Lieblingstreffershow stellt jede Zielkarte gleich vor, das Geburtstagskind malt auf jede Karte einen Stern, und wer möchte, zeigt den liebsten Schuss noch einmal an der Anlage. Die Urkunden würdigen jede Rolle gleich, die Mitgebsel sind Badge und Zielkarte, und der Clubraum bietet Platz für Vesper und Zeremonie. Für Familien, die eine Party mit echtem Fachpersonal und klaren Sicherheitsregeln suchen, passt dieser Plan.
Vorbereitung
Die Vorbereitung beginnt mit der Buchungsfrage beim Club und endet am Partytag mit dem frühen Ankommen im Clubraum.
- Die Buchungsfrage klärst du früh: Nimmt der Club Kindergeburtstage an, ab welchem Alter, wie viele Kinder gleichzeitig, wie viele Erwachsene müssen mit, und wie läuft die Pause. Diese Frage steht im Plan als erster Schritt, weil alle anderen Schritte von der Antwort abhängen.
- Kleidung und Haare regelst du in der Einladung: Eng anliegende Kleidung, keine Schals, keine breiten Ärmel, lange Haare gebunden, feste Schuhe. Alles, was am Körper baumelt, wird vor dem Schießen abgelegt; das erklärt die Trainerin noch einmal vor der ersten Runde.
- Die Begleitpersonen weist du ein: Ihre Rolle ist Beobachten und Unterstützen am Zaun, aber niemals die Anweisung an der Anlage selbst zu geben oder zu verändern; die Trainerin oder der Trainer führt. Der Treffpunkt bei Verhalten oder verlorenem Kind ist abgesprochen.
- Die Urkunden und Schützenbadges schreibst du aus: Name des Kindes, Clubname, Datum. Die Badges liegen am Ankommenstisch im Clubraum.
- Am Partytag kommst du mit den Begleitpersonen früh an: Clubraum einrichten, Vesper abstellen, Zielkarten und Buntstifte bereitlegen, Ablauf und Schießzeiten mit der Trainerin durchgehen.
Einladung
Die Einladung nennt Ort, Zeit, Kleiderregel und Abholzeit.
Das muss hinein
- Ort und Treffpunkt: Clubraum des Bogenvereins, Adresse und Parkplatz
- Kleidung: Eng anliegende Kleidung, keine Schals, keine breiten Ärmel, lange Haare gebunden, feste Schuhe
- Mitbringen: Nichts, der Club stellt Material und Anlage
- Abholzeit: Nach drei Stunden am Clubraum, pünktlich zur Urkundenzeremonie
Deko mit wenigen Mitteln
Die Deko im Clubraum arbeitet mit Zielkarten und Schützenbadges: Auf dem Clubtisch liegen die Zielkarten aus Karton, daneben Buntstifte, bemalte Ansteckerbadges und die Pappurkunden. Ein Tischtuch in Clubfarben oder neutralem Grün passt zur Anlage, eine kleine Girlande über dem Tisch markiert den Partytisch.
An der Anlage selbst gibt es keine zusätzliche Deko — die Zielscheiben, der Pfeilstand und die Bögen sind die Kulisse. Wer möchte, stellt am Clubtisch eine kleine Schale mit Konfetti oder ein paar Holzpfeile als Tischdeko auf, mehr braucht es nicht.
Aktivitäten
Die Party besteht aus sieben Abschnitten: Ankommen am Clubraum, Einweisung durch die Trainerin, Schnupperrunde an der Anlage, Vesperpause am Clubtisch, Zielspiele in den Teams, Lieblingstreffershow und Urkunden mit Badges. Die Trainerin führt an der Anlage, die Begleitpersonen beobachten vom Zaun aus und greifen nur ein, wenn die Trainerin darum bittet — die Doppelbesetzung wird im Sicherheitsbereich ausführlich erklärt.
Ankommen am Clubraum
Die Kinder kommen am Clubraum an, das Geburtstagskind als Schützenchef begrüßt jedes Kind und verteilt die Schützenbadges mit Name und Datum. Auf dem Clubtisch liegen Zielkarten aus Karton, jedes Kind schreibt seinen Namen darauf und malt ein Wunschziel — einen Luftballon, einen Ring oder ein eigenes Motiv. Die Trainerin erklärt in drei Sätzen die Clubregeln: Anlage nur auf Kommando betreten, Pfeile nur nach Anweisung ziehen, Bereich hinter den Zielscheiben ist Betretungsverbot.
Die Begleitpersonen richten in dieser Zeit das Vesper im Clubraum her und legen die Buntstifte für die Pause bereit. Die Zielkarten bleiben am Clubtisch, sie kommen erst zur Pause wieder zum Einsatz. Das Geburtstagskind startet die erste Gruppe zur Einweisung, die anderen Kinder folgen in der Reihenfolge, die die Trainerin festlegt.
Einweisung durch die Trainerin
An der Anlage zeigt die Trainerin, wie Bogen und Pfeile funktionieren: Sie erklärt den Stand, die Haltung, das Ziehen und das Loslassen, jedes Kind probiert einmal unter ihrer Anleitung. Die Bögen sind vom Club gestellt und auf die Körpergröße der Kinder angepasst, die Pfeile haben weiche Spitzen, und die Zielscheiben stehen in sicherem Abstand. Die Trainerin gibt drei Kommandos: Anlage betreten, Pfeile ziehen, Anlage verlassen. Niemand betritt die Anlage oder verlässt sie, bevor das Kommando kommt.
Die Kinder stehen in Schießpaaren oder Dreiergruppen direkt neben der Trainerin, jede Gruppe wartet am markierten Pfeilstand, bis sie an der Reihe ist. Die Begleitpersonen stehen am Zaun und beobachten, sie geben keine eigenen Anweisungen. Wer gerade nicht schießt, schaut zu oder malt an der Zielkarte weiter, die Wartezeit gehört zum Ablauf. Die Einweisung endet, wenn jedes Kind einmal geschossen hat.
Schnupperrunde an der Anlage
In der Schnupperrunde schießen die Kinder in den gleichen Gruppen wie bei der Einweisung, jede Gruppe bekommt mehrere Durchgänge. Die Trainerin steht weiterhin direkt neben jedem Pfeilstand, sie gibt die Kommandos und korrigiert die Haltung, wenn nötig. Die Zielscheiben bleiben die gleichen, die Kinder probieren aus, wie nah sie an den Ring kommen, ohne dass Punkte gezählt werden. Die Zielkarten liegen noch im Clubraum, sie kommen erst zur Pause zum Einsatz.
Die Begleitpersonen stehen am Zaun und notieren auf einem Zettel, welches Kind welche Zielscheibe hatte, falls später in der Show danach gefragt wird. Wer möchte, macht ein Foto vom Schuss, aber nur vom Zaun aus und nur, wenn die Trainerin gerade nicht korrigiert. Die Schnupperrunde endet, wenn jede Gruppe mehrmals geschossen hat und die Trainerin die Anlage für die Pause schließt.
Vesperpause am Clubtisch
Am Clubtisch stehen Vesperbrötchen, Obst und Gemüse, Wasser und Apfelschorle, wenn der Club Eigenverpflegung erlaubt; manche Clubs bieten ein eigenes Partyangebot an, das steht in der Buchungsfrage. Gegessen wird sitzend im Clubraum, während der Pause ist die Anlage geschlossen und wird von der Trainerin bewacht. Niemand geht mit Essen zur Anlage, Trinken gibt es vor und nach den Schießrunden.
Während der Pause holen die Kinder ihre Zielkarten vom Clubtisch und malen das Lieblingsziel aus oder ergänzen Details. Das Geburtstagskind erklärt, dass später jedes Kind in der Show seine Karte zeigt und den liebsten Schuss erklärt, ohne Punkte und ohne Rangliste. Vor dem Weiterschießen werden die Hände gewaschen und die Haare wieder gebunden, die Zielkarten bleiben am Clubtisch.
Zielspiele in den Teams
In den Zielspielen wählt jede Gruppe ihr Ziel selbst: Luftballons, die der Club aufgestellt hat, Zielscheiben aus Papier oder die Standardringe. Die Trainerin steht weiterhin direkt neben jedem Pfeilstand, sie gibt die Kommandos und achtet darauf, dass niemand die Anlage betritt, bevor das Kommando kommt. Jede Gruppe entscheidet selbst, wie viele Durchgänge sie schießt und welches Ziel sie als nächstes anvisiert, es gibt keine Zeitnahme und keine Rangliste.
Die Begleitpersonen stehen am Zaun und notieren auf einem Zettel, welche Gruppe welches Ziel gewählt hat, falls später in der Show danach gefragt wird. Wer gerade nicht schießt, schaut zu oder bereitet im Kopf vor, was er in der Show sagen möchte. Die Zielspiele enden, wenn jede Gruppe mehrmals geschossen hat und die Trainerin die Anlage für die Show schließt.
Lieblingstreffershow
Am Clubtisch zeigt jedes Kind seine Zielkarte und erklärt in zwei bis drei Sätzen, welcher Schuss ihm am besten gefallen hat — nicht der treffendste, sondern der liebste. Das Geburtstagskind moderiert als Schützenchef und malt auf jede Karte einen Stern, die Begleitpersonen applaudieren nach jeder Karte. Es gibt keine Punkte, keine Rangliste, keine Bewertung, jede Karte wird gleich vorgestellt.
Wer möchte, zeigt zum Abschluss den liebsten Schuss noch einmal an der Anlage, die Trainerin gibt ein letztes Mal die Kommandos. Dieser Teil ist optional, manche Kinder möchten lieber am Clubtisch bleiben und die Zielkarten weiter ausmalen. Die Show endet, wenn jedes Kind seine Karte gezeigt hat und das Geburtstagskind zur Urkundenzeremonie ruft.
Urkunden und Badges
Das Geburtstagskind überreicht die Urkunden mit Clubname und Datum, jedes Kind bekommt seine Schützenbadge zurück und darf die Zielkarte mit nach Hause nehmen. Die Begleitpersonen applaudieren, die Trainerin verabschiedet sich, und wer möchte, macht ein Abschlussfoto am Clubtisch. Die Badges sind die Mitgebsel, die Zielkarten die Erinnerung, mehr braucht es nicht.
Die Abholung findet pünktlich am Clubraum statt, die Eltern kommen zur Urkundenzeremonie und können dabei zusehen. Der Clubraum wird gemeinsam aufgeräumt, die Anlage bleibt geschlossen, bis alle Kinder abgeholt sind.
Vesperpause am Clubtisch
Das Vesper findet am Clubtisch statt, während der Pause ist die Anlage geschlossen.
Was kommt auf den Tisch?
- Vesperbrötchen, Obst und Gemüse, Wasser und Apfelschorle am Clubtisch, wenn der Club Eigenverpflegung erlaubt
- Gegessen wird sitzend im Clubraum, niemand geht mit Essen zur Anlage
- Allergien und Unverträglichkeiten sind vor der Party mit den Familien und dem Club geklärt, Kleinteile wie Badgenadeln kommen nicht in die Hände kleiner Geschwister
Der Ablauf
Der Ablauf gliedert sich in acht Blöcke, vom Ankommen am Clubraum bis zur Abholung nach der Urkundenzeremonie. Die genaue Reihenfolge und die Schießzeiten legt der Club mit der Buchung fest.
Das brauchst du
Das Material kommt größtenteils vom Club, die Zielkarten und Badges bereitest du selbst vor.
- Für das Schiessen: Bogen, Pfeile, Zielscheiben und Pfeilstand vom Club gestellt, Zielkarten aus KartonAlternative: Statt gedruckter Zielkarten nimmst du beschriftete Zettel mit Klemmbrett, die tun es genauso.
- Für die Ankommenrunde: Schützenbadges mit Name und Datum, Clubregeln als MerkzettelAlternative: Statt gekaufter Schützenbadges bastelst du Anstecker aus Pappe, die die Kinder selbst bemalen.
- Für die Pause: Vesperbrötchen, Obst, Gemüse, Wasser und Apfelschorle am Clubtisch, wenn Eigenverpflegung erlaubt istAlternative: Statt Luftballons vom Club verwendest du Zielscheiben aus Papier, die der Club erlaubt, oder die Standardringe.
- Für das Finale: Urkunden aus Pappe mit Clubname und Datum, Buntstifte für die ZielkartenAlternative: Statt Clubraum nutzt du ein Schützenzelt mit eigenem Tischtuch und Vesper aus der eigenen Box.
- Für die Sicherheit: gebundene Haare, eng anliegende Kleidung, feste Schuhe als EinladungshinweisAlternative: Statt geschenkter Sterne zeichnet das Geburtstagskind die Sterne selbst auf die Karten.
Mitgebsel
Die Mitgebsel sind Badge und Zielkarte, beides entsteht während der Party.
- Die Schützenbadge mit DatumDie Schützenbadge mit Datum: Jedes Kind bekommt seine Badge vom Ankommenstisch zurück, sie ist das offizielle Mitgebsel und die Erinnerung an die Party.
- Die Zielkarte mit dem SternDie Zielkarte mit dem Stern: Jedes Kind nimmt seine bemalte Zielkarte mit nach Hause, auf der das Geburtstagskind den Stern gemalt hat.
Wo feiern?
Die Party findet im Bogenclub statt, drei Varianten sind möglich: Clubraum, Schützenzelt oder Feier zu Hause nach dem Schnupperkurs.
Clubraum des Bogenclubs
Im Clubraum des Bogenvereins feierst du mit Anlage, Material und Fachpersonal: Der Club stellt Bögen, Pfeile, Zielscheiben und Pfeilstand, die Trainerin führt die Einweisung und die Schießrunden, und der Clubraum bietet Platz für Vesper und Zeremonie. Wie viele Kinder gleichzeitig schießen dürfen, wie viele Erwachsene mitkommen müssen und ob Eigenverpflegung erlaubt ist, klärst du beim Anbieter vorab.
Manche Clubs bieten ein eigenes Partyangebot mit Vesper und Getränken an, andere erlauben nur Eigenverpflegung. Ob der Club eine Mindestpauschale für die Gruppe verlangt oder nach Kinderzahl abrechnet, steht in der Buchungsbestätigung.
Schützenzelt an der Anlage
Im Schützenzelt an der Anlage feierst du mit eigenem Tischtuch und Vesper aus der eigenen Box: Der Club stellt weiterhin Anlage, Material und Trainerin, aber das Zelt ersetzt den Clubraum. Die Pause findet am Tisch im Zelt statt, die Urkundenzeremonie ebenfalls. Ob das Zelt im Preis enthalten ist oder extra kostet, klärst du beim Gastgeber.
Die Sicherheitsregeln bleiben die gleichen wie im Clubraum, die Anlage wird während der Pause geschlossen und bewacht. Wer das Zelt nutzt, bringt eigenes Geschirr und Tischtuch mit.
Feier zu Hause nach dem Schnupperkurs
Zu Hause nach dem Schnupperkurs feierst du mit Vesper und Zeremonie im eigenen Wohnzimmer: Der Club stellt nur Anlage, Material und Trainerin für den Schnupperkurs, die Pause und die Show finden zu Hause statt. Die Kinder kommen nach der Schnupperrunde mit nach Hause, das Vesper steht am eigenen Tisch, und die Urkunden werden im Wohnzimmer überreicht. Ob der Club diese Variante anbietet und wie die Abrechnung läuft, klärst du beim Anbieter.
Die Zielkarten und Badges nimmst du vom Club mit nach Hause, die Lieblingstreffershow findet am eigenen Tisch statt. Wer diese Variante wählt, spart den Clubraum, braucht aber ein eigenes Partyzimmer.
Plan B und Sicherheit
Der Notfallplan
Der Notfallplan deckt zwei Trigger ab: Wetter und Verhalten. Beide Varianten bleiben innerhalb der Sicherheitsregeln des Clubs.
Schnell entscheiden
Anlage und Fachpersonal
Die Anlage wird ausschließlich vom Club betrieben, die Trainerin oder der Trainer ist Fachkraft mit Erfahrung im Umgang mit Kindern und Bögen. Jede Schießgruppe steht direkt neben der Trainerin, die Kommandos kommen ausschließlich von ihr, und niemand betritt die Anlage oder verlässt sie, bevor das Kommando kommt. Der Bereich hinter den Zielscheiben ist Betretungsverbot, die Anlage wird nur auf Kommando betreten und verlassen, und die Pfeile werden nur nach Anweisung gezogen.
Die Begleitpersonen stehen am Zaun und beobachten, sie geben keine eigenen Schießanweisungen und greifen nur ein, wenn die Trainerin darum bittet. Diese Doppelbesetzung — Fachkraft an der Anlage, Begleitpersonen am Zaun — ist verbindlich: Die Trainerin führt die Schießrunden, die Begleitpersonen unterstützen bei Verhalten, verlorenem Kind oder Unfall und rufen im Notfall Hilfe. Der Treffpunkt bei Verhalten oder verlorenem Kind ist vorher abgesprochen, die Begleitpersonen kennen die Clubregeln und die Rolle der Trainerin.
Kleidung und Stände
Die Kleidung ist eng anliegend, keine Schals, keine breiten Ärmel, lange Haare gebunden, feste Schuhe. Alles, was am Körper baumelt, wird vor dem Schießen abgelegt — Ketten, Armbänder, Schlüsselanhänger. Die Trainerin erklärt die Kleiderregel vor der ersten Runde noch einmal, die Begleitpersonen achten darauf, dass die Regel eingehalten wird. Die Stände sind markiert, niemand steht vor oder hinter der Startlinie, und die Zielscheiben stehen in sicherem Abstand. Die Bögen sind auf die Körpergröße der Kinder angepasst, die Pfeile haben weiche Spitzen, und die Trainerin korrigiert die Haltung, wenn nötig.
Die Anlage wird während der Pause geschlossen und von der Trainerin bewacht, niemand geht mit Essen zur Anlage, und vor dem Weiterschießen werden die Hände gewaschen und die Haare wieder gebunden. Kleinteile wie Badgenadeln kommen nicht in die Hände kleiner Geschwister, Allergien und Unverträglichkeiten sind vor der Party mit den Familien und dem Club geklärt.
Räume und Treffpunkt
Der Clubraum oder das Schützenzelt ist der sichere Rückzugsort: Hier findet die Pause statt, hier werden die Urkunden überreicht, und hier warten die Kinder, wenn sie gerade nicht schießen. Die Anlage ist vom Clubraum aus sichtbar, die Begleitpersonen haben Sichtkontakt zu den Kindern, und der Treffpunkt bei Verhalten oder verlorenem Kind ist vorher abgesprochen. Die Abholung findet pünktlich am Clubraum statt, die Eltern kommen zur Urkundenzeremonie und können dabei zusehen.
Die Anlage bleibt geschlossen, bis alle Kinder abgeholt sind, die Trainerin verabschiedet sich nach der Zeremonie, und die Begleitpersonen räumen den Clubraum gemeinsam mit den Kindern auf. Wer zu Hause weiterfeiert, nimmt Zielkarten und Badges mit, die Anlage wird vom Club nach der Party gesichert.
Häufige Fehler vermeiden
Klassische Stolperfallen
Deine Checkliste
Wenn die Liste abgehakt ist, startet die Schnupperrunde; wo etwas fehlt, hilft die Alternative aus der Materialliste weiter.
Ein bis zwei Tage vorher
Am Tag
Häufige Fragen
Ab welchem Alter ist Bogenschießen für Kinder geeignet?
Die meisten Bogenclubs nehmen Kinder ab acht Jahren, manche erst ab zehn Jahren, weil die Körpergröße und die Kraft eine Rolle spielen. Die Bögen sind auf die Größe der Kinder angepasst, die Pfeile haben weiche Spitzen, und die Trainerin korrigiert die Haltung, wenn nötig. Ob der Club jüngere Kinder nimmt, klärst du bei der Buchung. Die Altersangabe in diesem Plan — acht bis zwölf Jahre — orientiert sich an den meisten Clubs, die Kindergeburtstage anbieten.
Wie sicher ist ein Schnupperkurs an der Anlage?
Die Trainerin ist Fachkraft mit Erfahrung im Umgang mit Kindern und Bögen, jede Schießgruppe steht direkt neben ihr, und die Kommandos kommen ausschließlich von ihr. Der Bereich hinter den Zielscheiben ist Betretungsverbot, die Anlage wird nur auf Kommando betreten und verlassen, und die Pfeile werden nur nach Anweisung gezogen. Die Begleitpersonen stehen am Zaun und beobachten, sie geben keine eigenen Anweisungen. Diese Doppelbesetzung — Fachkraft an der Anlage, Begleitpersonen am Zaun — ist verbindlich und wird im Sicherheitsbereich ausführlich erklärt.
Wie viele Erwachsene müssen mitkommen?
Der Club legt verbindlich fest, wie viele Erwachsene mitkommen müssen, meist sind es zwei Begleitpersonen für sechs bis zehn Kinder. Die Begleitpersonen stehen am Zaun und beobachten, sie geben keine eigenen Schießanweisungen und greifen nur ein, wenn die Trainerin darum bittet. Der Treffpunkt bei Verhalten oder verlorenem Kind ist vorher abgesprochen, die Begleitpersonen kennen die Clubregeln und die Rolle der Trainerin. Wie viele Erwachsene genau mitkommen müssen, klärst du bei der Buchung.
Müssen wir eigene Bögen mitbringen?
Der Club stellt Bögen, Pfeile, Zielscheiben und Pfeilstand, du bringst nichts mit. Die Bögen sind auf die Körpergröße der Kinder angepasst, die Pfeile haben weiche Spitzen, und die Trainerin erklärt vor der ersten Runde, wie alles funktioniert. Wer eigene Bögen mitbringen möchte, klärt das vorher mit dem Club, meist ist es nicht erlaubt, weil die Haftung beim Club liegt.
Was kostet ein Kindergeburtstag im Bogenclub?
Die meisten Bogenclubs rechnen nach Kinderzahl ab, der Betrag liegt je nach Verein bei etwa zwölf bis zwanzig Euro je Kind. Manche Clubs verlangen eine Mindestpauschale für die Gruppe, andere bieten ein Partyangebot mit Vesper und Getränken an, das den Preis erhöht. Was genau im Preis enthalten ist — Material, Trainerin, Clubraum, Vesper — steht in der Buchungsbestätigung des Clubs. Verlängerung der Schießzeit oder zusätzliche Trainerpersonen verteuern die Party, Eigenverpflegung macht sie billiger.
Was passiert, wenn es regnet?
Manche Clubs bieten eine Indooranlage an, die bei Regen oder starkem Wind genutzt wird, andere haben nur eine Außenanlage und müssen bei schlechtem Wetter absagen. Ob eine Halle vorhanden ist und ob sie im Preis enthalten ist, klärst du bei der Buchung. Die Schießrunden laufen in der Halle genauso ab wie draußen, die Trainerin gibt die gleichen Kommandos, und die Pause findet im Clubraum statt. Wer keine Halle hat, vereinbart mit dem Club einen Ersatztermin und informiert die Familien rechtzeitig.
Welche Kleidung ist am Pfeilstand richtig?
Die Kleidung ist eng anliegend, keine Schals, keine breiten Ärmel, lange Haare gebunden, feste Schuhe. Alles, was am Körper baumelt, wird vor dem Schießen abgelegt — Ketten, Armbänder, Schlüsselanhänger. Die Trainerin erklärt die Kleiderregel vor der ersten Runde noch einmal, die Begleitpersonen achten darauf, dass die Regel eingehalten wird. Diese Regel steht in der Einladung als eigener Punkt, die Familien wissen Bescheid.
Was nehmen die Kinder mit nach Hause?
Jedes Kind nimmt seine Schützenbadge mit Datum und seine bemalte Zielkarte mit nach Hause, auf der das Geburtstagskind den Stern gemalt hat. Die Badge ist das offizielle Mitgebsel, die Zielkarte die Erinnerung an die Party. Wer möchte, ergänzt eine kleine Tüte mit Konfetti oder einem Holzpfeil als Deko, das ist kein Planbestandteil.