Mottoparty-Guide
Kindergeburtstag Tanzparty: Partyplan mit Tanzspielen, Probenblock und großer Show
Eine Tanzparty im Wohnzimmer, bei der Kinder zwischen fünf und neun Jahren ihre eigene Show auf die Bühne bringen: Das Geburtstagskind hängt Backstagepässe aus, drei Aufwärmtanzspiele lockern die Gruppe, im Tanzkurs sammeln die Kinder Bewegungsschritte, und im Probenblock erfindet jede Tanzgruppe ihren eigenen Showteil. Nach dem Bühnencheck zeigt die große Show alle Tanzgruppen hintereinander, das Publikum klatscht in der Applausrunde für jede Gruppe gleich laut, und am Ende drückt das Geburtstagskind jedem Kind die Hand und verteilt die Showurkunden.
Die Party dauert drei Stunden und funktioniert mit sechs bis zwölf Kindern im Wohnzimmer, Keller oder Garten. Tanzerfahrung braucht niemand; die Choreografiekarten liefern einfache Schritte, und jede Tanzgruppe wählt selbst, wie viel sie zeigen möchte.
Eine gemeinsame Bühne ohne Rangliste, bei der jede Rolle zählt und der Applaus allen gehört.
Die Party auf einen Blick
Warum das Motto funktioniert
Die Tanzparty verbindet Bewegung mit einer echten Bühne: Die Kinder sammeln im Tanzkurs Schritte, erfinden im Probenblock eigene Showteile und erleben in der großen Show den Moment, wenn das Publikum klatscht. Rollen wie Beleuchtung, Ansage und Bühnenmanagement gehören genauso zur Show wie der Tanz; wer nicht tanzen möchte, sitzt beim Publikum oder übernimmt eine Bühnenrolle, und niemand wird gedrängt.
Die Party arbeitet ohne Wertung: Jede Tanzgruppe zeigt ihren eigenen Showteil, keine Rangliste stuft die Gruppen ein, und in der Applausrunde klatscht das Publikum für alle gleich laut. Der Höhepunkt ist die gemeinsame Bühne, nicht der beste Tanz. Das Geburtstagskind moderiert die Show, ruft die Aufwärmtanzspiele und verteilt die Urkunden; die Rolle als Bühnenmanager gibt ihm eine sichtbare Aufgabe, ohne dass es die ganze Party allein tragen muss.
Vorbereitung
Die Vorbereitung verteilt sich auf fünf Schritte vor der Party und den Aufbau am Partytag.
- Die Playlist stimmst du vor der Party mit den Gastfamilien ab: Jedes Kind darf zwei Wunschlieder schicken, du sortierst die Liste auf eine Länge, die in den Probenblock passt, und lädst sie auf dem Gerät vor. So läuft am Partytag keine Diskussion, welches Lied kommt.
- Die Tanzfläche räumst du frei: Stühle an den Rand, Kissen als Publikumsreihen, die Bühnenecke markierst du mit Teppichfliesen oder einer farbigen Decke. Kanten und Möbelecken prüfst du einmal im Vorbeigehen.
- Die Choreografiekarten schreibst du für die Tanzgruppen: Drei einfache Bewegungsschritte pro Karte, groß und klar, dazu eine leere Karte für den eigenen Showteil der Gruppe. Die Karten liegen im Probenkorb bereit.
- Das Backstagebuffet kaufst du am Vortag: Popcornmais, Früchte für die Spieße, Salzbrezeln und Schorle. Was hinter der Bühne stehen darf und was im Kühlschrank bleibt, hängt vom Wetter ab.
- Bevor die Gäste kommen, gehst du mit den Begleitpersonen den Showplan durch: Wer begleitet welche Tanzgruppe im Probenblock, wer sitzt beim Publikum, und die Abmachung, wie ein Kind aus der Show aussteigen kann, ohne dass es auffällt, ist abgesprochen.
Einladung
Die Einladung nennt das Tanzthema, die Kleidung, die Playlist und die Abholzeit.
Das muss hinein
- Datum, Uhrzeit und Ort der Party sowie die Abholzeit nach drei Stunden
- Das Tanzthema: eine große Show mit Probenblock, Bühnencheck und Applausrunde
- Die Playlist: Jedes Kind darf zwei Wunschlieder schicken, die Liste wird vor der Party abgestimmt
- Bequeme Kleidung und rutschfeste Socken oder Turnschuhe für die Tanzfläche
Deko mit wenigen Mitteln
Die Dekoration verwandelt das Wohnzimmer in eine Bühne: Die Bühnenecke markierst du mit einer farbigen Decke oder Teppichfliesen, darüber hängst du eine Lichterkette, und am Rand liegen Luftballons in den Gruppenfarben. Die Publikumsreihen stellst du aus Stühlen und Kissen auf, und die Requisitenkiste mit Tüchern und Luftballons steht neben der Bühne bereit.
Das Backstagebuffet richtest du hinter der Bühne ein: Fruchtspieße, Popcorn und Salzbrezeln auf einem Tisch, Schorle und Wasser im Krug, und eine Serviette liegt leicht schief. Die Showurkunden stapelst du auf einem Stuhl, und die Backstagepässe hängen am Eingang bereit. Die Musikbox steht am Rand der Tanzfläche, und die Showansage liegt auf der Bühne.
Aktivitäten
Die Party gliedert sich in sechs Abschnitte: Ankommen mit Backstagepass, Aufwärmtanzspiele, Tanzkurs mit drei Stationen, Backstagepause, Probenblock und Bühnencheck. Die große Show und Applausrunde bilden den Höhepunkt. Jede Tanzgruppe wird von einer Begleitperson begleitet; die Doppelbesetzung ist im Sicherheitsbereich erklärt.
Ankommen und Backstagepass
Jedes Kind bekommt beim Ankommen einen Backstagepass: Das Geburtstagskind hängt ein Satinbändchen mit Namensschild um, und die Gruppenfarbe zeigt, zu welcher Tanzgruppe das Kind gehört. Die Gruppen teilst du vor der Party ein; bei sechs Kindern bilden zwei Gruppen zu je drei Kindern, bei zwölf Kindern entstehen zwei Gruppen zu je sechs Kindern oder drei Gruppen zu je vier Kindern. Jede Tanzgruppe studiert später ihren eigenen Showteil ein.
Die Publikumsreihen stehen schon bereit: Stühle und Kissen bilden eine Reihe vor der Bühnenecke, und die Bühne ist mit einer farbigen Decke oder Teppichfliesen abgesetzt. Die Lichterkette hängt darüber, und die Luftballons liegen am Rand. Die Kinder setzen sich in ihre Tanzgruppen, und das Geburtstagskind erklärt den Ablauf: Aufwärmtanzspiele, Tanzkurs, Backstagepause, Probenblock, Bühnencheck und große Show.
Aufwärmtanzspiele
Drei Aufwärmtanzspiele lockern die Gruppe: Musikstopp, Spiegeltanz und Bewegungsbausatz. Beim Musikstopp tanzen alle zur Playlist aus dem Probenkorb, und sobald die Musik stoppt, frieren die Kinder in ihrer Bewegung ein. Wer wackelt, setzt sich eine Runde aus und klatscht für die anderen. Das Spiel läuft drei Runden, und das Geburtstagskind ruft die Stopps.
Beim Spiegeltanz bilden die Kinder Paare aus ihren Gruppenfarben: Ein Kind tanzt vor, das andere spiegelt die Bewegung. Nach einer halben Minute wechseln die Rollen, und nach einer Minute wechseln die Paare. Das Spiel läuft zwei Runden, und die Kinder probieren einfache Schritte wie Drehen, Hüpfen oder Armwellen.
Der Bewegungsbausatz funktioniert ohne Paare: Das Geburtstagskind ruft Körperteile wie Hände, Füße, Schultern oder Hüften, und die Kinder bewegen nur diesen Teil zur Musik. Die Aufrufe wechseln schnell, und die Kinder erfinden eigene Bewegungen. Das Spiel läuft drei Runden, und am Ende tanzen alle Körperteile gleichzeitig.
Tanzkurs mit drei Stationen
Der Tanzkurs verteilt sich auf drei Stationen: Schrittkarte, Requisitenkiste und Freeze Station. Jede Station dauert etwa zehn bis zwölf Minuten, und die Tanzgruppen wechseln im Kreis. Eine Begleitperson bleibt bei jeder Gruppe in Reichweite, und die Kinder probieren die Bewegungen im eigenen Tempo.
An der Schrittkarte liegt eine Choreografiekarte mit drei einfachen Bewegungsschritten: Drehen, Hüpfen und Armwelle. Die Gruppe übt die Schritte nacheinander, und wer möchte, verbindet sie zu einer kurzen Abfolge. Die Karte bleibt bei der Gruppe und wandert später in den Probenblock. An der Requisitenkiste wählen die Kinder Tücher und Luftballons: Die Tücher schwingen sie zur Musik, die Luftballons werfen sie hoch und fangen sie wieder. Die Gruppe probiert, wie sich die Requisiten in eine Bewegung einbauen lassen.
An der Freeze Station tanzen die Kinder frei zur Musik, und bei jedem Stopp frieren sie in einer Pose ein. Die Posen dürfen lustig, cool oder akrobatisch sein, und die Gruppe sammelt drei Lieblingsposen. Die Posen wandern später in den Probenblock, und die Kinder entscheiden selbst, welche sie in der Show zeigen möchten.
Backstagepause
Hinter der Bühne stehen Fruchtspieße, Popcorn und Salzbrezeln, dazu Schorle und Wasser im Krug. Gegessen wird sitzend am Backstagebuffet, nicht auf der Tanzfläche. Die Kinder waschen vorher die Hände, und das Popcorn wird von einer erwachsenen Person gekocht und erst abgekühlt ausgegeben.
Während der Pause wählt jede Tanzgruppe ihren Song für die Show: Die Playlist liegt bereit, und die Gruppe einigt sich auf ein Lied aus den Wunschliedern. Die Begleitperson notiert die Wahl, und die Reihenfolge wird später im Bühnencheck festgelegt. Die Pause dauert etwa zwanzig Minuten, und danach startet der Probenblock.
Probenblock für die Show
Jede Tanzgruppe erfindet im Probenblock ihren eigenen Showteil: Die Choreografiekarte aus dem Tanzkurs liefert drei Schritte, und die Gruppe ergänzt eigene Bewegungen, Posen oder Requisiten. Die Begleitperson bleibt in Reichweite und hilft, wenn die Gruppe nicht weiterkommt, aber die Kinder entscheiden selbst, was sie zeigen möchten.
Die Tanzfläche teilst du in zwei Probenhälften: Eine Hälfte gehört der ersten Tanzgruppe, die andere der zweiten. Bei drei Gruppen probt eine Gruppe auf der Bühne, die anderen beiden auf der Tanzfläche. Nach der Hälfte wechseln die Gruppen die Probenfläche, und jede Gruppe übt ihren Showteil zweimal komplett durch.
Die Musikbox läuft im Wechsel: Jede Gruppe übt zu ihrem Song, und die anderen Gruppen hören zu oder proben leise. Die Begleitperson achtet darauf, dass die Gruppe nicht zu viel auf einmal plant; drei Schritte aus der Karte, eine Pose und eine Requisite reichen für einen Showteil, und wer mehr möchte, ergänzt es in der zweiten Probenhälfte.
Bühnencheck
Der Bühnencheck klärt, wie groß die Tanzfläche ist, welche Lautstärke die Nachbarschaft verträgt und wie die Showreihenfolge läuft. Das Geburtstagskind liest die Showansage vor, und die Tanzgruppen stellen sich in der Reihenfolge auf, in der sie später auftreten. Die Playlist wird durchgezählt, und jede Gruppe weiß, wann ihr Song kommt.
Die Bühnenecke dekorierst du mit Lichterkette und Luftballons, und die Publikumsreihen rückst du zurecht. Die Begleitpersonen verteilen die Bühnenrollen: Wer übernimmt die Beleuchtung, wer sitzt beim Publikum, und wer hilft beim Ansagen? Die Rollen sind vor der Show klar, und niemand wird in der Show überrascht.
Backstagepause mit Fruchtspießen und Popcorn
Die Backstagepause liefert Fruchtspieße, Popcorn und Salzbrezeln, dazu Schorle und Wasser.
Was kommt auf den Tisch?
- Fruchtspieße und Popcorn stehen am Backstagebuffet, gegessen wird sitzend hinter der Bühne
- Allergien und Unverträglichkeiten sind vor der Party mit den Familien geklärt
- Das Popcorn wird von einer erwachsenen Person gekocht und erst abgekühlt ausgegeben, heiße Maiskörner erreichen die Schüssel nicht
Der Ablauf
Die Timeline zeigt den Ablauf der drei Stunden: Ankommen, Aufwärmtanzspiele, Tanzkurs, Backstagepause, Probenblock, Bühnencheck, große Show und Abholung. Die große Show dauert etwa zwanzig Minuten und zeigt alle Tanzgruppen hintereinander.
Das brauchst du
Die Materialliste deckt die Stationen, das Backstagebuffet und die Bühne ab. Die meisten Dinge kommen aus dem Haushalt.
- Aus dem Haushalt: Musikbox oder Lautsprecher, Lichterkette, Teppichfliesen oder Decke als Bühne, Stühle und KissenAlternative: Statt der Musikbox funktioniert ein Handy an einer kleinen Bluetoothdose; es ändert nichts am Ablauf.
- Für die Stationen: Choreografiekarten, Requisitenkiste mit Tüchern und LuftballonsAlternative: Statt Teppichfliesen markiert eine große Decke oder ein Teppich die Bühnenecke; Hauptsache, die Fläche ist abgesetzt.
- Für die Backstagepause: Fruchtspießen, Popcorn, Salzbrezeln, Schorle und WasserAlternative: Statt Requisitentücher nehmen die Gruppen Schals und Shirts aus dem Kleiderschrank; die Kinder wählen selbst.
- Für die Bühne: Publikumsreihen, Bühnendeko, Karte mit der ShowansageAlternative: Statt Satinbändern funktionieren bemalte Papiermedaillons an einer Kordel; der Pass funktioniert auch ohne Kaufen.
- Für die Urkunden: Bögen aus Pappe, Tanzsticker, SchreibstifteAlternative: Statt Fruchtspieße passt Fruchtsalat in Bechern; die Kinder greifen mit der Gabel.
- Für die Pässe: Satinbänder, Namensschilder, GruppenfarbenAlternative: Statt gekaufter Luftballons reichen einfarbige Ballons aus dem Supermarkt; die Gruppenfarben bleiben erkennbar.
Mitgebsel
Jedes Kind nimmt zwei Mitgebsel mit nach Hause: die Showurkunde und das Backstagebändchen.
- Die Showurkunde mit dem TanzsternDie Showurkunde trägt den Namen des Kindes, einen Tanzstern und die Unterschrift des Geburtstagskindes. Du druckst die Bögen auf festem Papier, und das Geburtstagskind klebt die Tanzsticker auf. In der Applausrunde verteilt es die Urkunden und drückt jedem Kind die Hand.
- Das BackstagebändchenDas Backstagebändchen ist der Backstagepass vom Ankommen: Das Satinbändchen mit Namensschild darf das Kind behalten. Wer möchte, malt das Schild noch einmal bunt an oder klebt einen Sticker drauf.
Wo feiern?
Die Tanzparty funktioniert im Wohnzimmer, Keller oder Garten. Alle Varianten brauchen eine freie Tanzfläche, eine Musikbox und eine Bühnenecke.
Wohnzimmer mit Tanzfläche
Das Wohnzimmer liefert die klassische Tanzfläche: Stühle an den Rand, Teppich als Bühne, Lichterkette darüber. Die Musikbox steht am Rand, und die Publikumsreihen passen zwischen Sofa und Bühne. Wie viel Platz jede Tanzgruppe braucht und ob die Box laut genug ist, klärt der Bühnencheck.
Welche Lautstärke die Nachbarschaft verträgt und ob die Tanzfläche für alle Gruppen gleichzeitig reicht, erfragst du beim Gastgeber vor der Party. Keine konkreten Quadratmeterzahlen oder Dezibelgrenzen sind allgemeingültig planbar.
Keller oder Partykeller
Der Keller oder Partykeller bietet mehr Platz und weniger Rücksicht auf die Nachbarschaft: Die Tanzfläche ist größer, die Musik darf lauter laufen, und die Bühnenecke passt in eine Ecke. Die Lichterkette hängst du an einem Haken auf, und die Publikumsreihen stellst du aus Bierbänken und Kissen zusammen.
Ob der Keller warm genug ist, ob die Steckdosen für Musikbox und Lichterkette reichen und ob die Treppe kindersicher ist, erfragst du beim Gastgeber vor der Party. Heizung und Beleuchtung variieren je nach Keller.
Garten mit überdachter Bühne
Der Garten funktioniert mit einer überdachten Bühne: Ein Pavillon oder eine Terrasse schützt vor Sonne und Regen, und die Tanzfläche liegt auf dem Rasen. Die Bühnenecke markierst du mit einer großen Decke, und die Musikbox läuft über eine Verlängerungsschnur aus dem Haus. Die Publikumsreihen stellst du aus Gartenstühlen und Picknickdecken zusammen.
Ob der Rasen trocken genug ist, ob die Überdachung bei Wind hält und ob die Musikbox wetterfest ist, erfragst du beim Gastgeber vor der Party. Ein Plan B für Regen gehört zur Vorbereitung.
Plan B und Sicherheit
Der Notfallplan
Zwei Notfallpläne decken technische Ausfälle und Kinder ab, die nicht auf die Bühne möchten. Beide Pläne sind vor der Show mit den Begleitpersonen abgesprochen.
Schnell entscheiden
Tanzfläche und Bühne
Die Tanzfläche ist frei von Möbelresten, Kabeln und Kanten: Stühle stehen am Rand, die Musikbox liegt außerhalb der Tanzfläche, und die Lichterkette hängt hoch genug, dass niemand hängenbleibt. Vor der Party gehst du die Fläche einmal ab und prüfst Stolperfallen. Die Bühnenecke markierst du mit einer rutschfesten Decke oder Teppichfliesen, und die Kinder tragen rutschfeste Socken oder Turnschuhe.
Jede Tanzgruppe wird von einer Begleitperson begleitet: Bei sechs Kindern in zwei Gruppen sind zwei Erwachsene dabei, bei zwölf Kindern in drei Gruppen sind drei Erwachsene dabei. Die Begleitperson bleibt während der Probe in Reichweite, greift bei Konflikten ein und achtet darauf, dass die Gruppe nicht zu wild wird. Die Doppelbesetzung stellt sicher, dass jede Gruppe eine feste Ansprechperson hat und niemand allein bleibt.
Musik und Pausen
Die Musik läuft in Pausen: Nach jedem Tanzblock gibt es eine kurze Pause, in der die Kinder trinken und durchatmen. Die Lautstärke ist so eingestellt, dass die Kinder sich noch unterhalten können, und die Begleitperson achtet darauf, dass niemand überanstrengt wird. Wer eine Pause braucht, setzt sich auf die Publikumsreihen und schaut zu; niemand wird gedrängt, durchzutanzen.
Die Backstagepause dauert zwanzig Minuten und liefert Fruchtspieße, Popcorn und Wasser. Gegessen wird sitzend am Backstagebuffet, nicht auf der Tanzfläche. Vor dem Essen waschen alle Hände, und das Popcorn wird von einer erwachsenen Person gekocht und erst abgekühlt ausgegeben; heiße Maiskörner erreichen die Schüssel nicht.
Gruppen und Treffpunkt
Jede Tanzgruppe hat einen festen Treffpunkt: Die Gruppenfarbe am Backstagepass zeigt, zu welcher Gruppe das Kind gehört, und die Begleitperson kennt ihre Gruppe. Wenn ein Kind verloren geht, sucht es seine Gruppenfarbe oder geht zur Bühnenecke; dort steht immer eine Begleitperson bereit. Die Treffpunkte sind vor der Show klar, und die Kinder wissen, wo sie hingehören.
Allergien und Unverträglichkeiten sind vor der Party mit den Familien geklärt. Das Backstagebuffet ist frei von den gemeldeten Allergenen, und die Begleitpersonen wissen, welches Kind was nicht essen darf. Becher und Spieße bleiben am Buffet und wandern nicht auf die Tanzfläche.
Häufige Fehler vermeiden
Klassische Stolperfallen
Deine Checkliste
Wenn die Liste abgehakt ist, öffnet der Tanzkurs; wo etwas fehlt, hilft die Alternative aus der Materialliste weiter.
Ein bis zwei Tage vorher
Am Tag
Häufige Fragen
Für welches Alter ist die Tanzparty gut?
Die Tanzparty ist für Kinder zwischen fünf und neun Jahren konzipiert. Fünfjährige folgen den einfachen Choreografieschritten und erfinden im Probenblock eigene Bewegungen; neunjährige bauen komplexere Abfolgen und übernehmen Bühnenrollen wie Beleuchtung oder Ansage. Die Stationen passen sich dem Tempo jeder Tanzgruppe an, und niemand wird gedrängt, mehr zu zeigen, als er möchte.
Die Gruppenaufteilung berücksichtigt das Alter: Jüngere Kinder tanzen in kleineren Gruppen, ältere Kinder in größeren. Die Begleitperson bleibt in Reichweite und hilft, wenn die Gruppe nicht weiterkommt.
Brauchen die Kinder Tanzerfahrung?
Tanzerfahrung braucht niemand. Die Choreografiekarten liefern drei einfache Bewegungsschritte, die jedes Kind nachmachen kann: Drehen, Hüpfen und Armwelle. Im Probenblock erfinden die Kinder eigene Showteile, und die Begleitperson hilft, wenn die Gruppe nicht weiterkommt. Wer nicht tanzen möchte, übernimmt eine Bühnenrolle oder sitzt beim Publikum; niemand wird gedrängt.
Die Aufwärmtanzspiele lockern die Gruppe ohne Vorkenntnisse: Musikstopp, Spiegeltanz und Bewegungsbausatz funktionieren mit einfachen Schritten, und die Kinder probieren im eigenen Tempo. Die große Show kennt keine Rangliste; der Applaus gehört allen gleich laut.
Welche Musik läuft bei der Tanzparty?
Die Playlist stimmst du vor der Party mit den Gastfamilien ab: Jedes Kind darf zwei Wunschlieder schicken, du sortierst die Liste auf eine Länge, die in den Probenblock passt, und lädst sie auf dem Gerät vor. Die Musik deckt verschiedene Stile ab, von Pop über Kinderlieder bis zu aktuellen Charts, und jede Tanzgruppe wählt in der Backstagepause ihren Song für die Show.
Am Partytag läuft keine Diskussion, welches Lied kommt; die Liste ist fertig, und die Reihenfolge wird im Bühnencheck festgelegt. Die Lautstärke ist so eingestellt, dass die Kinder sich noch unterhalten können.
Was braucht die Tanzfläche?
Die Tanzfläche braucht Platz für alle Kinder gleichzeitig, eine Steckdose für die Musikbox und eine freie Ecke für die Bühne. Stühle stehen am Rand, die Bühnenecke markierst du mit einer farbigen Decke oder Teppichfliesen, und die Publikumsreihen passen zwischen Sofa und Bühne. Wie viel Platz jede Tanzgruppe braucht und ob die Box laut genug ist, klärt der Bühnencheck.
Die Fläche ist frei von Möbelresten, Kabeln und Kanten; vor der Party gehst du sie einmal ab und prüfst Stolperfallen. Die Kinder tragen rutschfeste Socken oder Turnschuhe, und die Lichterkette hängt hoch genug, dass niemand hängenbleibt.
Wie funktioniert die große Show am Ende?
Das Geburtstagskind moderiert die Show: Es liest die Showansage vor, ruft die Tanzgruppen nacheinander auf und klatscht nach jedem Showteil. Jede Tanzgruppe zeigt ihren eigenen Showteil aus Choreografieschritten, Posen und Requisiten, und das Publikum klatscht für alle gleich laut. Die Show kennt keine Rangliste und keine Punkte; der Höhepunkt ist die gemeinsame Bühne.
In der Applausrunde drückt das Geburtstagskind jedem Kind die Hand und verteilt die Showurkunden. Bühnenrollen wie Beleuchtung, Ansage und Applausleitung gehören genauso zur Show wie der Tanz, und niemand wird gedrängt, auf die Bühne zu gehen.
Was passiert, wenn ein Kind nicht auf die Bühne möchte?
Wenn ein Kind nicht auf die Bühne möchte, übernimmt es eine Bühnenrolle oder sitzt beim Publikum: Beleuchtung, Ansage und Applausleitung sind gleichwertige Rollen ohne Nachteile. Die Abmachung ist vor der Show klar, und niemand wird in der Show gedrängt. Wenn ein Kind während der Probe merkt, dass es nicht tanzen möchte, wechselt es zur Bühnenrolle, und die Tanzgruppe passt ihren Showteil an die neue Größe an.
Die Begleitperson bleibt in Reichweite und greift ein, wenn ein Kind unsicher wird. Die Show funktioniert mit allen Rollen, und der Applaus gehört allen gleich laut.
Was passiert, wenn die Musik ausfällt?
Wenn die Musik oder die Box ausfällt, zeigen die Tanzgruppen ihre Showteile ohne Musik: Die Kinder klatschen den Rhythmus, und die Begleitperson zählt die Schritte laut mit. Die Show läuft weiter, und das Publikum klatscht genauso laut wie mit Musik. Ein zweites Gerät als Reserve liegt bereit, falls die Box komplett ausfällt.
Wenn die Box während der Probe ausfällt, üben die Gruppen mit Klatschen und Zählen; die Show funktioniert auch ohne Playlist. Der Plan B ist vor der Show mit den Begleitpersonen abgesprochen, und niemand wird überrascht.
Was nehmen die Kinder mit nach Hause?
Jedes Kind nimmt zwei Mitgebsel mit nach Hause: die Showurkunde mit Tanzstern und Unterschrift des Geburtstagskindes sowie das Backstagebändchen vom Ankommen. Die Urkunde druckst du auf festem Papier, und das Geburtstagskind klebt die Tanzsticker auf. In der Applausrunde verteilt es die Urkunden und drückt jedem Kind die Hand.
Das Backstagebändchen ist der Backstagepass mit Namensschild und Gruppenfarbe; wer möchte, malt das Schild noch einmal bunt an oder klebt einen Sticker drauf. Beide Mitgebsel erinnern an die Show, und niemand geht leer aus.